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Lübeck „Dort muss gebaut werden“
Lokales Lübeck „Dort muss gebaut werden“
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20:36 24.07.2017

Jetzt meldet sich die Kaufmannschaft zu Wort. Es geht um den Neubau auf dem Lorenzen-Areal am Lindenteller. „Dort muss etwas gebaut werden – gerade an dieser Stelle“, mahnt Michael Weiß, Präses der Kaufmannschaft. Denn das Grundstück ist direkt an Lübecks Stadteingang. Für Weiß ist es völlig unverständlich, dass die Bürgerschaft Ende Juni neue Höhenvorgaben für das Gebäude beschlossen hat. „Alle waren doch vorher damit einverstanden – Bauausschuss, der Senat, Gestaltungsbeirat“, sagt Weiß. Außerdem müsse man „sinnvolle Projekte unterstützen und voranbringen“.

Hintergrund der Diskussion: die Höhe des künftigen Gebäudes. Der Neubau in der Nähe des Lindentellers darf nur 22 Meter hoch gebaut werden. Das hat die Bürgerschaft Ende Juni überraschend beschlossen. Daraufhin hat Investor Heinz Besser den Fassaden- Wettbewerb gestoppt. Denn er war von 29 Metern Höhe für den Neubau ausgegangen. Besser will auf dem 1,4 Hektar großen Areal ein Wohn- und Geschäftshaus bauen. Allerdings ist die Sache kompliziert. Ursprünglich war auf dem Areal nur eine Höhe von 22 Metern zulässig. Der Bauausschuss hatte die 29 Meter abgenickt. Das war Ende März.

Jetzt hat die Bürgerschaft den Beschluss zurückgedreht – mit den Stimmen von SPD, GAL und Grünen.

Die Höhen im Detail – sie beziehen sich auf Normalnull: Der Neubau sollte in Richtung Stadtgraben 29 Meter hoch werden. Damit wäre der Neubau von der Puppenbrücke aus gesehen acht Stockwerke hoch.

Die Fackenburger Allee selbst liegt auf 8,40 Meter über Normalnull. Damit ist das Gebäude von dort aus betrachtet 21 Meter oder sechs Geschosse hoch. Zum Vergleich: Die Linden Arcaden messen 25 Meter. Das Altenheim misst 19 Meter Höhe. Es wird derzeit hinter der IHK errichtet.

jvz

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