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21:54 19.01.2016
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Innenstadt

Für gewöhnlich arbeiten sie im Büro, am Computer oder in beheizten Lagerräumen. Gestern sortierten Cinja Theurer und Saskia Heinrichs Hunderte Kleidungsstücke, Schuhe und Spielsachen. Die jungen Frauen sind zwei von insgesamt etwa 60 Auszubildenden der Drägerwerk AG, die diese Woche im Zentrallager der Lübecker Flüchtlingshilfe (Schuppen

F) auf der Nördlichen Wallhalbinsel aushelfen. Bis Freitag stellt Dräger dem Verein jeden Tag 15 bis 20 Azubis zur Verfügung.

„Ich finde es wichtig, das hier einmal mitzuerleben“, sagt Cinja Theurer. Die 22-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Sie hatte gestern ihren Einsatz im Schuppen F.

„Wir haben bisher die Kleiderspenden sortiert“, sagt sie. „Es ist beeindruckend, wie groß die Bereitschaft in der Bevölkerung ist, den Menschen zu helfen.“ Ähnlich sieht das auch Saskia Heinrich. Die angehende Kauffrau für Büromanagement zeigte sich gestern besonders von der Größe des Speichers beeindruckt. „Ich habe mir das hier kleiner vorgestellt“, so die 16-Jährige, „es sind wirklich Massen an Kleidungsstücken, die hier täglich verpackt werden.“ Die Idee für die Hilfsaktion hatte übrigens die Jugend- und Auszubildendenvertretung der Drägerwerk AG. „Als großes Unternehmen haben wir auch eine soziale Verantwortung“, sagt Christina Peter, Jugend- und Auszubildendenvertreterin bei Dräger. Weitere soziale Projekte, etwa ein Begegnungsfest für Flüchtlinge, seien geplant.

Stefan H. Schenk, Gründer der Flüchtlingshilfe, hofft jetzt, dass noch mehr Firmen dem Beispiel folgen. „Wir können jede Hilfe gebrauchen.“ Besonders an kalten Tagen arbeiten die Ehrenamtler nur zu viert in dem riesigen Hafenschuppen. Schenk: „Interessierte können gerne vorbeikommen, wochentags ist fast immer jemand von 10 bis 16 Uhr vor Ort.“

kad

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