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Lübeck Dreiste Taten: Kupferdiebe suchen Wohngebiete heim
Lokales Lübeck Dreiste Taten: Kupferdiebe suchen Wohngebiete heim
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21:37 24.05.2016
Oberhalb des Kunststoffrohrs wurden die Kupferrohre von der Fassade gerissen. Quelle: Holger Kröger

 Die Beute vom Wochenende reichte ihnen wohl nicht. Gestern früh zwischen 4 und 4.30 Uhr machten die Täter dort erneut Beute und rissen nach Angaben der Polizei fünf Fallrohre von den Fassaden.

Ein Bewohner der Mehrfamilienhäuser sei durch den Lärm wach geworden, sagte Polizeisprecherin Anett Dittmer. Er habe aus dem Fenster geblickt und einen Täter gesehen. Der mutmaßliche Kupferdieb ist etwa 185 bis 190 Zentimeter groß, schlank und war dunkel gekleidet. Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 0451/1310 entgegen. Die Polizei appellierte an Schrotthändler, sich beim Ankauf von Kupferrohren im Verdachtsfall die Ausweise der Lieferanten zeigen zu lassen.

Michael Schäfer, Prokurist des Technischen Bestandsmanagements des Lübecker Bauvereins, ist verärgert: „Es werden in unseren Wohnblöcken ständig Rohre geklaut, wenn der Kupferpreis hoch ist. Das geht schon seit vier bis fünf Jahren so.“ Der Bauverein hat deshalb bereits im unteren Fassadenbereich der Gebäude 100 Kupferrohre ausgetauscht und durch Kunststoffrohre ersetzt, um den Tätern die Arbeit zu erschweren. Doch die Diebe haben augenscheinlich keinerlei Probleme, in nur kurzer Zeit auch die Kupferrohre im oberen Fassadenbereich in den Griff zu bekommen und sie blitzschnell herunterzureißen.

 tt

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