Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck EHEC-Ausbruch beendet - 50 Tote
Lokales Lübeck EHEC-Ausbruch beendet - 50 Tote
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:41 26.07.2011
Quelle: dpa
Lübeck

Dieser Zeitraum berücksichtige die Inkubationszeit, die Zeit für eine Diagnose sowie für die Übermittlung des Falls. „Damit ist der größte EHEC-Ausbruch in Deutschland beendet“, erklärte RKI-Präsident Reinhard Burger.

Seit den ersten bekannten Fällen dieses Ausbruchs Mitte Mai 2011 in Hamburg wurden dem Institut 4321 Fälle gemeldet. Davon erwiesen sich 3469 tatsächlich als EHEC-Fälle. Nicht alle Betroffenen erkrankten durch den Erreger, andere kamen mit starkem Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit ins Krankenhaus. Bei 852 Patienten führte die Infektion zu der schweren Komplikation HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom), bei dem ein Nierenversagen droht. 50 Patienten starben in Folge ihrer EHEC- oder HUS-Erkrankung. Außerhalb Deutschlands wurde EHEC bei 76 Menschen nachgewiesen.

Das Institut will den EHEC-Erreger O104:H4 und etwaige Erkrankungen weiterhin intensiv überwachen. Die Forscher rechnen damit, dass es wegen der erhöhten Aufmerksamkeit für EHEC und HUS künftig mehr Meldungen über entsprechende Infektionen geben wird als zuvor. Einzelfälle der Krankheit seien auch nach Ausbruchsende möglich.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großeinsatz in Genin: Am frühen Montagabend haben fünf Männer ein Autohaus in der Geniner Straße überfallen.

26.07.2011

Am Montagnachmittag ist es der Polizei gelungen einen Tatverdächtigen zu den Brandstiftungen in der Karavellenstraße festzunehmen. Nach umfangreichen Ermittlungen stießen die Kriminalbeamten auf einen 21-jährigen Lübecker. Der gestand bei seiner Vernehmung für fünf Feuer verantwortlich zu sein.

26.07.2011

Ohne Genehmigung der Stadt hat die Kulturstiftung Videokameras ans Holstentor montiert. Das sorgt für mächtig Wirbel – dabei sind es Attrappen.

26.07.2011
Anzeige