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18:29 09.07.2016
Glückliche Gewinner und zufriedene Organisatorinnen: Uta Resing (v. l.), Susanne Adler, Nina Jakubczyk und Peter Lindenau mit den von Winni Schaack und Uwe Boschen geschaffenen Arbeiten. Quelle: S. Risch

Innenstadt. Sie haben während des Hansekultur-Festivals beim Tag der offenen Ateliers der Gemeinschaft Lübecker Künstler in Galerien hineingeschnuppert, sich mit den Bildern und Skulpturen beschäftigt und mit den Künstlern gesprochen. Mehr als 100 Besucher fanden inmitten des Trubels noch Zeit, sich am ausgelobten Kunstquiz zu beteiligen.

Fünf Fragen galt es korrekt zu beantworten: 1. In welchem bekannten Lübecker Garten steht die vergoldete „Daphne“? (Im Garten der Overbeck-Gesellschaft); 2. Wo fand die letzte Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Künstler statt? (Im Schuppen 6); 3. Welcher Künstler gestaltete die Stahlskulptur neben der MuK? (Peter Turpin); 4. Welches Jubiläum feiert die Gemeinschaft Lübecker Künstler dieses Jahr? (70 Jahre); 5. Welche Tiere (nenne mindestens zwei) tauchen in den Zeichnungen von Günter Grass auf? (Butt, Rättin, Kröte, Schnecke).

Drei Mitglieder der Gemeinschaft hatten als Gewinn je eines ihrer Werke zur Verfügung gestellt: Winni Schaack aus Schlutup eine kleine Stahlskulptur, Uwe Boschen

ein abstraktes Bild, das vor allem durch seine Farbgebung auffällt, und Franziska Koschmidder ein Bild mit Cancan tanzenden Vögeln. Susanne Adler von der Gemeinschaft Lübecker Künstler und Nina Jakubczyk vom Kulturbüro der Stadt luden jetzt die Gewinner ein, deren Karten unter den richtigen Einsendungen gezogen worden waren.

Uta Resing, die „zum ersten Mal bei den offenen Ateliers“ war, wählte die Schaack-Skulptur aus. „Ich mag das Klare“, sagt sie. Eine gute Wahl, wie Susanne Adler findet, „denn die Skulptur spielt mit der Perspektive und mit der Irritation der Perspektive“. Für Gewinner Peter Lindenau war schnell klar, dass das Boschen-Bild, das von der Kombination der Farben und von der Struktur lebt, geeignet für sein kleines Altstadthaus in der Hundestraße sei. Der Hamburger Björn Gross hingegen wird sich seinen Gewinn später in der Galerie „Artler“

abholen müssen, denn er war zum offiziellen Termin verhindert.

Kleiner Rückblick: Während die Ateliers und Galerien in der Innenstadt auch im Rahmen des Hansekultur-Festivals gut besucht gewesen seien, hätten Kollegen in den Randbezirken nur sehr wenige Besucher gehabt. Weshalb man nächstes Jahr wohl einen eigenen Termin für die offenen Ateliers suchen werde, so Susanne Adler. Nächste Chance, in Lübecker Galerien hineinzuschnuppern: die Museumsnacht am 27.

August. Das Motto lautet dieses Mal „Lebens(t)räume“.

sr

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