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Lübeck Edelmetall für die Sieger
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20:41 23.05.2018
„Alle sind an ihr Limit gegangen“: Die Special-Olympics-Athleten des gemeinsamen Teams der Schule Wilhelmshöhe und der Maria-Montessori-Schule mit Lehrern, Betreuern und Sponsoren. Quelle: Foto: Lutz Roessler
Lübeck

Etwa 4600 Athleten waren in der vorigen Woche bei den 11. Nationalen Sommerspielen für Menschen mit geistiger Behinderung in Kiel in 19 Disziplinen gestartet. Hinzu kamen Betreuer, Helfer, Schiedsrichter, andere Gäste – insgesamt etwa 13500 Menschen. Die Special Olympics gelten als das größte Sportfest Deutschlands 2018, sagte Lehrer Sascha Vendt, der die Wilhelmshöhe-Montessori-Mission betreut hat.

Gestern wurden die Sieger in der Sporthalle an der Schwartauer Allee von Schülern, Eltern und Lehrern begeistert geehrt. Die Judoka Tanja (gegen Kämpferinnen aus dem Nationalkader!) und Leon holten Bronze und Silber, und zwar in der höchsten Leistungsklasse. Bei den Kanuten gab es sogar reihenweise Gold: Schulleiter Jona Wicke und Mohammad siegten im gemischten Kajakteam und gewannen mit Jannik, Fabian und Ersatzmann Amar auch im Vierer-Canadier. Der andere Vierer mit Rachel, Maria und Justin sowie Betreuer Jonas Neumeister als Steuermann siegte ebenfalls.

Die Fußballer, bei denen auch einige Kanuten mitspielten, verpassten knapp eine Medaille. Sie wurden Vierter – allerdings in der höchsten Klasse. „Ihr wart also die viertbeste Mannschaft von ganz Deutschland“, sagte Wicke. Er war begeistert vom Zusammenhalt im Team und in der gesamten Schule und dankte der Possehl- und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung, ohne die das etwa 10000 Euro teure Unternehmen nicht möglich gewesen wäre.

Die 46 Sportler der Vorwerker Diakonie sind mit 23 Medaillen heimgekehrt: 13 Mal Gold, fünf Mal Silber und fünf Mal Bronze. Besonders überzeugend seien die Rollerskater und die Badminton-Spieler gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Besonders hervorzuheben seien Christian Schaaf und Thomas Neumann als Doppel-Sieger in der höchsten Leistungsklasse. Die Basketballer hätten unerwartet Bronze geholt, Mareike Müller und Kathrin Wöllmann zudem Gold im Tischtennis. Nur das Fußballteam musste ohne Medaille nach Hause fahren. Im letzten Spiel reichte ein 2:2 – der Ausgleichstreffer war erst in der Nachspielzeit gefallen – nicht mehr für Bronze. „Wir hatten eine wirklich tolle Zeit in Kiel, die Stimmung war riesig“, sagte Sportbereichsleiter Sönke Dethleff. int

LN

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