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Lübeck Ein Picknick und viel Live-Musik
Lokales Lübeck Ein Picknick und viel Live-Musik
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20:38 30.05.2016
Kleine „Weltpremiere“ : Der internationale Kinderchor „Die Marienis“ stehen beim offiziellen Start des interkulturellen Sommers zum ersten Mal auf der Bühne. In vier Sprachen tragen sie ihre Stücke vor. Quelle: Malzahn

Auch wenn es anstatt versprochenem Sonnenschein nur dicke Wolken zu sehen gibt, ist die Stimmung auf der Falkenwiese beim offiziellen Start des zweiten interkulturellen Sommers ausgelassen. Zahlreiche bunte Decken liegen ausgebreitet auf dem Gras vor aufgebauten Mikrofonen und Keyboards, während einzelne Gitarren gestimmt werden. „Der interkulturelle Sommer im letzten Jahr war so ein Erfolg, dass er dieses Jahr wiederholt wird – natürlich wieder mit einem Preis am Ende“, verrät Antje Peters-Hirt, stellvertretende Direktorin der Gemeinnützigen. Parallel zum sommerlichen Start des Festes feiert die Bürgerakademie ihren fünften Geburtstag.

Interkultureller Sommer

120 Veranstaltungen finden bis zum 31. Juli 2016 in der Hansestadt zum interkulturellen Sommer statt. Darunter sind Workshops, Führungen und Vorträge, die vorwiegend von Ehrenamtlern organisiert werden.

Einige der vielen Mitmach-Veranstaltungen sind mehrsprachig, für andere sind überhaupt keine Sprachkenntnisse nötig.

Die Koordinatorinnen Christiane Wiebe von der Volkshochschule und Belén Amodia von der Bürgerakademie begrüßen die Gäste auf der Falkenwiese. „Auch wenn das Wetter schöner sein könnte, hoffen wir, dass alle viel Spaß haben“, erklärt Wiebe und begrüßt auch alle Gäste auf Englisch. „Es geht darum, dass die Flüchtlinge, also die Neubürger, bei der Veranstaltung und den Projekten mit den Lübeckern eingebunden werden und sich viele spannende Begegnungen ergeben“, sagt Peters-Hirt, als Kinder in Verkleidungen die Bühne auf der Falkenwiese betreten. „Die „Marienis“ sind ein internationaler Schulchor der Marien-Schule – und es ist der erste offizielle Auftritt der Kinder“, verrät Christiane Wiebe. Weltpremiere also.

Unter der Leitung von Gajane Gotenova singen „Die Marienis“ auf Deutsch, Englisch, Russisch und Hebräisch vom Wunsch nach Weltfrieden (Hevenu Shalom Alechem) und ernten für ihren ersten Auftritt großen Applaus. Publikumsmagnet ist Alpaka „Thaddäus“, das extra zum Picknick am Wasser auf der Falkenwiese auf Streicheleinheiten wartet. „Das Alpaka hat gesagt, das Wetter wäre absolut nach seinem Geschmack“, scherzt Matthias Isecke-Vogelsang, der Schirmherr des interkulturellen Sommers und Leiter der Gotthard-Kühl-Schule.

„Der interkulturelle Sommer bedeutet die Darstellung unterschiedlichster Lebensentwürfe, die jeweils ihren eigenen Wert haben“, sagt Isecke-Vogelsang. Ungefähr 120 Veranstaltungen finden während des Aktionszeitraums in der Hansestadt statt.

„Es ist ein Kooperationsprojekt, das die Bürgerakademie mit vielen Partnern koordiniert“, erklärt Belén Amodia. Viele davon seien kostenfrei, für alle Altersgruppen sei etwas dabei.

Tomma Petersen

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