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Lübeck Ein Segen für das Rathaus
Lokales Lübeck Ein Segen für das Rathaus
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21:36 08.01.2016
Hanna (7) zeichnet für Bernd Saxe den Segen an die Tür im Rathaus. Quelle: Riedel

Sie singen aus voller Kehle, so dass es eine Freude ist, ihnen zuzuhören. Etwa 80 festlich gekleidete Kinder aller katholischen Gemeinden Lübecks versammelten sich gestern Nachmittag im Rathaus um Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und brachten den Segen Gottes. Damit machten sie auf die Spendenaktion für Kinder mit dem Motto „Respekt für dich, für mich, für andere — in Bolivien und weltweit“ aufmerksam.

Mehr als 300000 Sternsinger in ganz Deutschland ziehen um den 6. Januar von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen mit den Buchstaben „C+M+B“. Sie stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“, übersetzt: Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Mit der Sternsingeraktion werden Spenden für notleidende Kinder in der ganzen Welt gesammelt. Der seit dem Mittelalter bekannte Brauch ist heute die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

Träger der Aktion Dreikönigssingen ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

„Dieses Jahr steht das Thema Respekt im Mittelpunkt der Aktion“, sagte Matthias Schultz, Pastoralassistent der Pfarrei St. Birgitta. „Wir wollen die Botschaft von Liebe, Respekt und Barmherzigkeit von hier bis nach Bolivien bringen.“ Diese Botschaften seien zwar uralt, doch hätten sie immer noch ihre Gültigkeit. „Angst und Sorge gab es immer schon, ist aber gerade heute bei den Flüchtlingskindern erkennbar.“

Auch Bernd Saxe machte auf die Not der Flüchtlinge aufmerksam. „Viele leiden, weil sie nicht sicher sind. Und wenn Deutschland als reiches Land es nicht schaffen kann zu helfen, dann wohl niemand.“

Für ihn seien daher Solidarität, Toleranz und Hilfsbereitschaft wichtige Pfeiler. Und er betonte: „Es kommt auch auf Euch Kinder an, diese Flüchtlinge in der Schule gut aufzunehmen.“

er

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