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Lübeck Ein Tag für die Berufsorientierung
Lokales Lübeck Ein Tag für die Berufsorientierung
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20:55 12.10.2017
Erstmal ein Praktikum (v. l.): Tom und Jan Luka fragen bei Rüdiger Blank von der Firma Baader nach, welche Möglichkeiten sie haben.
Lübeck

In Deutschland gibt es 350 betriebliche Ausbildungen und knapp 15000 Studiengänge. Für viele Schulabgänger ist es deshalb schwer, sich für die richtige Ausbildung zu entscheiden. Einen ersten Anhaltspunkt sollte der „Parentum – Eltern- und Schülertag für die Berufswahl“ geben. Auf der Jobmesse in den Media Docks waren gestern 33 Aussteller. Von 15 bis 19 Uhr informierten sie über Ausbildungsberufe, Praktika und Studiengänge. Sabine Mehl leitet das Projekt und sieht hervorragende Bedingungen, um auf der Messe Kontakte für die Zukunft zu knüpfen: „Vielleicht ergibt sich aus den Gesprächen ein Praktikum und später dann eine Ausbildung.“ Insgesamt 600 Interessierte nahmen an dem Informationstag teil. Darunter auch Tom Wenke (15) und Jan Luka Marten (16). Die beiden besuchen die 10. Klasse des Gymnasiums und wollten sich auf der Jobmesse informieren, welche Möglichkeiten sie später haben. „Ich mag IT und Chemie“, sagte Tom, „und möchte einen Job finden, bei dem ich meine Interessen einbringen kann.“

Sie sollen früh eine erste Orientierung geben: Jobmessen. In Lübeck fanden gestern gleich zwei Info-Tage statt. In den Media Docks der „Parentum – Eltern- und Schülertag für die Berufswahl“ und die Jobmesse der Grund- und Gemeinschaftsschule St. Jürgen. Auf beiden waren über 30 Aussteller.

Die Jobmessen

Über 30 Aussteller waren jeweils auf den Jobmessen und haben sich den Besuchern präsentiert.

Fast 800 Besucher haben sich auf den Jobmessen über verschiedene Ausbildungen informiert.

Weitere Infos zum Thema Ausbildung und Beruforientierung gibt es auf der Internetseite des Berufsinformationszentrums: www.arbeitsagentur.de.

Das Angebot auf dem Parentum- Tag ging von der klassischen Ausbildung über Studienmöglichkeiten und Auslandsjahr bis hin zu dualen Studiengängen. Trotzdem war es keine reine Jobmesse. Unter anderem wurden auch Workshops wie „Bewerbungsverfahren und Vorstellungsgespräch“ angeboten. Es sollten aber nicht nur die Schüler informiert werden. „Auch die Eltern sind willkommen, um sich über die neuen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren“, erklärte Sabine Mehl.

Auch Marion Reiher wollte sich informieren. Sie begleitete ihre 14-jährige Tochter Lina auf die Jobmesse der Grund- und Gemeinschaftsschule St. Jürgen (GGS). „Wenn meine Tochter später Fragen hat, will ich sie unterstützen können“, sagte sie. Die hauseigene Messe der GGS findet seit 2004 jährlich statt. Damals gab es wenige Angebote zur Berufsorientierung. Heute hat die Jobmesse schon Tradition. Grund dafür sind die guten Erfahrungen. „Acht bis neun Schüler finden hier einen Praktikumsplatz“, erzählte Michael Wolter. Er organisiert die Veranstaltung zusammen mit zwei Kolleginnen. „Oft nehmen die Schüler nicht an den großen Jobmessen teil“, sagte Wolter. Insgesamt waren 34 Aussteller auf die Klassenräumen verteilt und präsentierten sich den Schülern. Unter anderem auch die Arbeitsagentur Lübeck. Yvonne Lindemann von der Berufsberatung versuchte herauszufinden, welche Stärken und Schwächen die Schüler haben. „Auf der Messe kann man einen ersten Anstoß geben und das später in einem längeren Gespräch im Büro vertiefen.“

Beide Info-Tage verfolgten das selbe Ziel: Klarheit im Thema Berufswahl zu schaffen. Damit die Schüler sehen, welche Ausbildung für sie die Richtige ist.

Saskia Hassink

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