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Lübeck „Ein fester Bestandteil in Lübecks Kulturleben“
Lokales Lübeck „Ein fester Bestandteil in Lübecks Kulturleben“
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22:07 26.08.2017
Kultursenatorin Kathrin Weiher eröffnet vor etwa 100 Besuchern im Domhof die 17. Lübecker Museumsnacht. Quelle: Fotos: Lutz Roessler
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Innenstadt

Stolz ist sie, dass das Lübecker Kulturevent bereits zum 17. Mal stattfindet. Kathrin Weiher eröffnete am Sonnabend vor etwa 100 Besuchern im Domhof die Lübecker Museumsnacht. „Ich freue mich jedes Jahr wieder auf die Museumsnacht. Es ist Lübecks größtes Event im kulturellen Bereich“, sagt die Senatorin. „So eine vielfältige Kultur wie in Lübeck findet man in keiner anderen Stadt in der Größe.“

Unter dem Motto „(un)orthodox“ öffneten am Samstagabend die Lübecker Museen ihre Türen. Unter anderem haben das Buddenbrookhaus, das Museum Holstentor, das Museum für Natur und Umwelt, das Hansemuseum sowie das TheaterFigurenMuseum und viele Galerien bis 24 Uhr für Besucher geöffnet.

Die Lübecker Museen, zahlreiche Galerien und weitere Kultureinrichtungen hatten am Sonnabend von 18 Uhr bis Mitternacht unter dem Motto „(un)orthodox“ ihre Türen geöffnet. „Die Museumsnacht ist zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens in Lübeck geworden“, sagt Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Leitender Direktor der Lübecker Museen. „Natur, Kunst, Geschichte, Modernes – hier findet man alles auf engstem Raum und kann es live erleben.“

Kathrin Weiher hofft, dass in diesem Jahr eine besondere Grenze der Besucherzahlen überschritten wird. „Im vergangenen Jahr waren es etwa 49000 Besucher“, sagt Weiher. „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr die 50000 knacken.“ Mit dem Motto der Museumsnacht, „(un)orthodox“, sieht Weiher gute Chancen, dass es tatsächlich klappt. „Orthodox ist das Althergebrachte. Unorthodox ist das Spritzige, Neue. In Lübeck haben wir beides.“

Unorthodox sind etwa die Cosplay-Gestalten, die den Abend über durch das Museumsquartier St. Annen wandern. Dazu spielt die japanische Sängerin Shiroku: „Ich spiele zum ersten Mal in einem Museum.

Hier ist das Publikum ein anderes, die meisten haben vorher keinen Bezug zu japanischer Musik gehabt. Das freut mich.“

Im Behnhaus gab es ein ganz besonderes Event. Die LN arbeiteten live vor Ort und rezensierten Kunstwerke der Leser. Die Aktion kam so gut an, dass die Termine schnell ausgebucht waren. Insgesamt sieben Bilder wurden an dem Abend begutachtet. Die vielen Künstler, die spontan vorbeigekommen waren, mussten auf das nächste Jahr vertröstet werden.

han

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