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Lübeck Eine Kirchengemeinde malt ein Bild
Lokales Lübeck Eine Kirchengemeinde malt ein Bild
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21:17 28.07.2016
Gemeinsam gemalt: Eine große bunte Bilder-Collage einer lebendigen Gemeinde hängt nun im Gemeindehaus. Quelle: KK-LL

Baum, Wald, Tisch: Diese Motive haben die Senioren gemalt. Sie stehen für die Laufgruppe, die sich immer montags um 14 Uhr trifft und im Anschluss zum Seniorencafé zusammenkommt. Jeremy und Louisa aus der Kita Wichern II haben hingegen ihre Hände und Füße abgedruckt. „Das hat ganz schön gekitzelt, als die Füße bemalt wurden“, sagt Louisa. Und die Kinder aus Merles Gruppe der Kita Wichern I haben ihre Fingerabdrücke in bunten Farben aufgetupft.

Mehr als 160 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder der Johann- Hinrich-Wichern-Gemeinde haben unter dem Motto „7 x 7 + 1“ ihr „Bild von Wichern“ gemalt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums wollte die Gemeinde etwas schaffen, das bleibt. Alle Beteiligten haben als Gruppe oder Einzelperson eine Tafel gestaltet und an einem gemeinsamen Termin gemalt. Nun bilden die Tafeln ein großes Wandbild, das im Foyer des Gemeindehauses hängt. Drei mal drei Meter ist es groß. Pfingstmontag ist es enthüllt worden.

„Eine tolle Idee, die Vielfalt der Gemeinde darzustellen“, ist Susanne Saß von der Kita Wichern II noch immer begeistert. Büro, Frauengesprächskreis, Frauengruppe, Hausmeisterteam, die drei Kitas, Jugendchor, Teams der Jugendarbeit und der Kinderbibelwoche, Familienkirche, Kirchengemeinderat, Kantorei, Männergruppe, Talente-Markt, Mittagstisch und die Seniorenarbeit: Die Gemeinde ist im Stadtteil ein Dreh- und Angelpunkt für alle Generationen.

Im Kunstwerk sind Geschichten, Begegnungen, Hoffnungen, Erlebnisse zu Form und Farbe geworden. „Es bringt einen zum Lachen, wenn man in das Gemeindehaus kommt“, freut sich Pastor Christian Gauer und erläutert den Hintergrund von „7 x 7 + 1“. Zum einen basiere der Kirchbau auf der Zahl 7: sieben Bankreihen, sieben Fensterreihen und Lampen. „Sieben ist die Zahl der Vollkommenheit“, so Gauer.

Die Rechenformel allerdings habe ihren Ursprung im Alten Testament und meine die Steigerung von sieben, nämlich die vollkommenste Vollkommenheit, die nicht ohne Gott gedacht werden könne.

„Er steht für den Platz, den wir nicht belegen können oder müssen, sondern ist ein Geschenk“, sagt Gauer. Und so entstand die Idee zum Jubiläum genau zu diesem Gedanken ein gemeinsames Werk zu schaffen, das alle Beteiligten noch lange an dieses wunderbare Jubiläum erinnern soll. „So wird in der Bibel jedes 50. Jahr als Erlass- und Jubeljahr gefeiert – genau das tun wir auch in Wichern.“

LN

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