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Lübeck Eine Reise in die Kindheit
Lokales Lübeck Eine Reise in die Kindheit
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23:27 08.11.2013
Die Broschüre in der Hand: Volker Kaske (v. l.), Gerd Olschewski, Autorin Anke Timmermann-Grell, Björn Engholm, Roswitha Kaske und Oliver Grell. Quelle: Stender
Lübeck

„Schlicht, leicht zugänglich und mit Talent geschrieben.“ Mit diesen Worten beschreibt Björn Engholm, ehemaliger Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, die neue Weihnachtsbroschüre von SOS Lübeck und Café Wut. Auf rund 80 Seiten erinnert sich die Autorin des Heftchens, Anke Timmermann-Grell, an Weihnachtserlebnisse aus der eigenen Kindheit zurück. Unter dem Titel

„Erinnerungen an die Winterzeit/Weihnachtszeit . . . in Lübeck in den 1950er/ 60er Jahren. Eine Reise in die Vergangenheit“ wird die Broschüre ab Montag bei allen Hugendubel-Filialen für 4,75 Euro erhältlich sein. Die Erlöse kommen zu hundert Prozent dem Café Wut zu Gute.

Mit der Schilderung ihrer ganz persönlichen Erlebnisse wagt sich Timmermann-Grell mit dem diesjährigen Weihnachtsheftchen an ein ganz neues Themengebiet heran. Denn in den seit 2009 regelmäßig erscheinenden Broschüren kamen bislang nur prominente Lübecker zu Wort, die Weihnachtsrezepte oder Geschenkideen vorstellten. In nur dreieinhalb Wochen füllte die Leiterin des Sozialzentrums an der Untertrave nun im Alleingang die Seiten. „Rezepte sind aber natürlich nach wie vor enthalten“, versichert Anke Timmermann-Grell.

In den 80er Jahren gründete die heute 67-Jährige das „Café warm und trocken“, kurz Café Wut. „Ich wollte sozial nicht so gut gestellten Menschen einen warmen Ort bieten, an dem sie sich austauschen und Hilfe erhalten können“, berichtet sie. Seit 2000 bietet das Sozialzentrum nun schon an der Untertrave 21 dazu Gelegenheit. Mittlerweile leitet Timmermann-Grells Sohn Oliver die tägliche Arbeit im Café. Mit den Erlösen der Weihnachts-Broschüre will das Team um Timmermann-Grell und ihren Sohn auch in diesem Jahr wieder ein großes Weihnachtsfest für Bedürftige organisieren.

mas

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