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Lübeck Endlich! Morgen hat der Hafen wieder einen Schlepper
Lokales Lübeck Endlich! Morgen hat der Hafen wieder einen Schlepper
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08:31 19.09.2013
Schlepper „Simson“ ist eine Zwischenlösung. Quelle: Foto: Reederei Lehmann
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Travemünde

Nach anderthalb Jahren hat der Lübecker Hafen jetzt wieder einen Schlepper. Am Freitag kommt „Simson“ nach Travemünde. Das Schiff wird am frühen Morgen am Skandinavienkai erwartet. Es gehört dem größten Schlepp-Reeder, der Firma Svitzer aus den Niederlanden. Die Lübecker Hafenbetreiber bezahlen dafür, dass der Schlepper in Travemünde liegt.

Doch „Simson“ ist nur eine Übergangslösung. Eigentlich soll „Svitzer Trimley“ den Dienst im Lübecker Hafen aufnehmen, doch die Auslieferung des gebrauchten Schiffes verzögert sich. Der Grund: Es ist noch in der Werft und muss technisch überholt werden. Aber: Das Schiff ist schon umgetauft und heißt jetzt „Svitzer Trave“. Es solle „in vier bis fünf Wochen da sein“, sagt Dierk Faust, Geschäftsführer der Reederei Lehmann.

Er übernimmt die Koordination des „Schleppkonzepts für den Hafen Lübeck“, an dem acht Lübecker Hafenbetreiber und sechs Reedereien beteiligt sind. Sie bringen zusammen 400 000 Euro im Jahr auf, damit der Schlepper vor Ort ist. Faust geht von 200 Einsätzen pro Jahr aus. Damit ist die Durststrecke im Hafen beendet. Die Lübecker Schlepp-Reederei Johannsen & Sohn hatte ihren Schlepper „Axel“ zum Jahreswechsel 2011/2012 abgezogen, weil es zu wenig Einsätze gab. Seitdem muss ein Fahrzeug aus Rostock angefordert werden — mit einem Kostenaufschlag von 2200 Euro.

jvz

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