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Lübeck Erster HanseTalk diskutiert über eine autofreie Altstadt
Lokales Lübeck Erster HanseTalk diskutiert über eine autofreie Altstadt
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16:56 21.09.2016
Das Thema: Welchen Autoverkehr wollen wir in unserer Innenstadt? Und welchen nicht? Die Königstraße ist eigentlich bereits verkehrsberuhigt, aber viele Autofahrer halten sich nicht daran. Quelle: Neelsen
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Lübeck

 In dem Forum sollen wichtige lokale Themen diskutiert werden, die die Stadt bewegen. Die Premiere widmet sich dem hochumstrittenen und brandaktuellem Thema Verkehr in der Lübecker Innenstadt. „Autofreie Altstadt: Sackgasse oder Königsweg?“ ist der Titel.

Neues Diskussionsforum im Hansemuseum – Erstes Thema ist der Verkehr in der Lübecker Innenstadt – Bausenator Boden auf dem Podium.

Auf dem Podium diskutieren Lübecks Bausenator Franz-Peter Boden, Gerlinde Zielke vom Stadtverkehr Lübeck und Ingo Siegmund vom Architekturforum, das die Debatte um eine Verkehrsberuhigung in der Altstadt angestoßen hat. Das Gespräch wird ergänzt durch Interviews mit Olivia Kempke vom Lübeck-Management, das sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt engagiert, und dem Experten Frank Schwartze, Professor für Stadtplanung an der Fachhochschule. Außerdem wird Jan-Hendrik von Kuick von der Interessengemeinschaft Fleischhauerstraße, die die Altstadtstraße sonnabends zur Fußgängerzone machen möchte, als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Auch eine Runde mit Fragen aus dem Publikum ist vorgesehen. Der Abend wird moderiert von den LN-Redakteuren Lars Fetköter, Sven Wehde und Josephine von Zastrow.

„Wir sind sehr gespannt auf den ersten HanseTalk, den wir zusammen mit den LN präsentieren“, sagt Felicia Sternfeld, Geschäftsführerin des Museums. „Ob die Altstadt für Autos gesperrt wird, wird bei den Lübeckerinnen und Lübeckern stark diskutiert.“ Das Europäische Hansemuseum sei seit rund einem Jahr Teil der Stadt, und man freue sich, dass man diesem Thema nun einen öffentlichen Raum bieten könne. Das neue Talkformat, das in Zukunft regelmäßig im Europäischen Hansemuseum stattfinden wird, soll einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Hansestadt leisten. „Beim HanseTalk bringen wir Entscheider und Experten zusammen und wollen lösungsorientiert diskutieren“, beschreibt LN- Chefredakteur Gerald Goetsch das Konzept. Es gehe dabei nicht um den öffentlichen Streit auf dem Podium, sondern darum, ein wichtiges Thema weiter voranzubringen.

Zum Auftakt wird es dabei nun um den Verkehr in der Altstadt gehen. Der HanseTalk soll den Grundstein für die größte Bürgerbeteiligung legen, die es in der Hansestadt je gegeben hat. Denn im LN-Interview hatte Bausenator Franz-Peter Boden bereits angekündigt, eine Zukunftswerkstatt zu dem Thema ins Leben zu rufen. „Wir werden verschiedene Bereiche haben: Verkehr, Wohnen, Einkaufen, Dienstleistungen, Kultur. Die werden in Untergruppen aufgeteilt: Beim Verkehr beispielsweise in Radfahren, E-Mobilität. Es wird immer wieder Workshops geben. Das ist unerlässlich“, so Boden, der hofft, dass dieser Prozess innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann. Dann soll es einen Plan für den Verkehr der Zukunft in der Lübecker Altstadt geben.

• Eine Umfrage zum Thema ist im Internet unter www.ln-medienhaus.de/autofrei online. Die Ergebnisse werden auch auf dem HanseTalk präsentiert.

So nehmen Sie teil

Der Eintritt zum HanseTalk ist kostenlos und erfolgt über Anmeldung, da nur eine begrenzte Zahl an Plätzen zur Verfügung steht. Wenn Sie dabei sein möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Adresse und Telefonnummer an invitation@hansemuseum.eu.

Einlass zu der Veranstaltung im Europäischen Hansemuseum am Mittwoch, 21. September, ist um 18 Uhr, der HanseTalk beginnt um 18.30 Uhr und dauert etwa bis 20 Uhr.

LN

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