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Lübeck Es darf auch mal schief sein
Lokales Lübeck Es darf auch mal schief sein
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21:01 24.05.2016
Praxis statt Theorie: Beatrice Langbehn (v. l.), Falk Kluck und Mesut Demir beim Windfang-Bau. Quelle: er

Jetzt verwirklichen sie drei der Kreationen innerhalb der Projektwoche. Die Dritt-Semester sägen und hämmern aus langen Bauholz-Brettern drei große Windfänge an der Fachhochschule (FH) Lübeck.

Vier Tage haben die Studenten Zeit, ihre etwa drei mal drei Meter großen Windfänge fertigzustellen, morgen soll das Richtfest stattfinden. Die Dozenten Stefan Gruthoff und Matthias Bade sind überzeugt: „Der Lerneffekt ist natürlich groß, wenn die Studenten sehen, wie sich Lösungsansätze beim Bau ergeben können.“ Lange werden die Konstruktionen das Gebäude allerdings nicht schmücken.

Bereits am Freitag wird alles wieder abgebaut. „Wir werden dann entscheiden, welcher der drei Windfänge auf der Nordbau Messe in Neumünster wieder aufgebaut wird“, sagt Gruthoff. Potenzial für den Sieg des Wettbewerbs hätten alle drei Entwürfe. „Zum Teil sind die Studenten schon sehr kreativ geworden“, lobt Bade. So hat eine Gruppe einen windschiefen Windfang entworfen. „Sie gehen mal raus aus dem 90-Grad-Winkel und haben Details im Entwurf, bei denen sie erst im Bau entscheiden, wie sie das konkret umsetzen wollen“, erklärt er.

Gesponsert wurde das Projekt von der Firma Ruser und dem Landesbeirat für Forst- und Landschaftsbau. Umgesetzt wurde es mit „Build Now!“, einem Projekt der FH für einen Lern- und Kulturort auf dem Campus der FH.

 er

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