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Lübeck Es wird eng zum Hansekultur-Festival
Lokales Lübeck Es wird eng zum Hansekultur-Festival
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22:27 12.05.2016
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Lübeck

Innenstadt. Das Hansekultur-Festival beginnt zwar erst in einer Woche, doch die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Das ganze Wochenende vom 20. bis 22. Mai wird auf der nördlichen Altstadtinsel zwischen dem Hansemuseum, dem Museumshafen und St. Jakobi ein buntes Programm geboten. Doch was für Freunde von Kunst, Musik, Theater und Literatur einer der Höhepunkte des Jahres ist, beschert den Autofahrern und Innenstadtbewohnern auch zahlreiche Behinderungen. Straßen sind gesperrt, Parkplätze fallen weg, Straßenführungen werden geändert. Dabei wird das Festival auch von den Anwohnern mitgestaltet. In Gängen und Höfen der Altstadtquartiere treten ebenso lokale Künstler auf wie auf den großen Bühnen.

„Wir haben versucht, einen Kompromiss zu finden, um eine ausgelassene Festivalstimmung zu schaffen – ohne die Stadt ganz abzuriegeln“, sagt Christian Martin Lukas von der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM). Bereits ab Montag werden fleißige Helfer die Stadt schick machen fürs Festival, zu dem Tausende Besucher erwartet werden. Zwischen den Häusern werden bunte Dekorationselemente gespannt, Straßenlaternen werden geschmückt.

Ernst wird es für alle Autofahrer dann ab dem kommenden Freitag, 20. Mai. Bereits um 5 Uhr morgens werden viele Straßen komplett gesperrt. Die Sperrungen dauern bis zum Montag, 23. Mai, 6 Uhr, an.

Der Anwohner- sowie der Lieferverkehr ist jeweils zwischen Mitternacht und 10 Uhr morgens frei. Besonders eng wird es im Bereich der Glockengießerstraße. Die Einbahnstraßenregelung wird zwischen Langer Lohberg und Königstraße umgekehrt. Am Sonnabend findet zudem im Rahmen des Hansekultur-Festivals ein buntes Straßenfest auf den Gehwegen der Glockengießerstraße statt. Die Stadt bittet daher, die Straße zwischen 12 und 18 Uhr – wenn möglich – zu meiden.

Parkplätze fallen nicht nur in den gesperrten Bereichen, sondern auch am Schuppen 6 und am Schuppen 9 komplett weg. „Wir haben möglichst wenig und möglichst sinnvoll gesperrt“, sagt Lukas. „Die Burgstraße ist die Hauptmeile, dort wäre es einfach ungemütlich, wenn ständig Autos durchfahren.“

Auch Bürgermeister Bernd Saxe blickt entspannt und mit Vorfreude auf das Festival: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Das gilt auch für das Hansekultur-Festival und seine vielen engagierten Gastgeber, die die Besonderheit der lübschen Wohnkultur und Lebensart offenbaren.“

Wer sich die Parkplatzsuche und weite Wege in die Innenstadt ersparen möchte, nutzt am besten die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch wenn die Busse nicht auf den gewohnten Strecken fahren können, ist die Anbindung gewährleistet. „Trotz Umleitung sind alle Veranstaltungsorte bequem mit dem Bus zu erreichen“, sagt Gerlinde Zielke, Sprecherin des Lübecker Stadtverkehrs. „Die Haltestellen Gustav-Radbruch-Platz, Hansemuseum, Beckergrube und Schüsselbuden liegen fußläufig zu den Veranstaltungsorten und werden im Veranstaltungszeitraum von vielen Linien bedient.“

Achtung Fahrgäste!

3 Umleitungsstrecken hat der Stadtverkehr während des Hansekultur-Festivals eingerichtet.

Die erste Umleitung verläuft nördlich der Altstadtinsel und bedient die Haltestellen Königstraße, Wahmstraße, Krähenstraße, Blanckstraße, Percevalstraße, An der Falkenwiese, Falkendamm und Gustav-Radbruch-Platz.

Die zweite Strecke startet am Gustav-Radbruch-Platz und bedient die Haltestellen Hansemuseum, Beckergrube und Schüsselbuden.

In der Beckergrube startet die dritte Umleitung, die über das Hansemuseum zum Gustav-Radbruch-Platz führt.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.sv-lübeck.de.

 Maike Wegner

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