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Lübeck Enrico Kreft unter ferner liefen
Lokales Lübeck Enrico Kreft unter ferner liefen
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15:23 10.12.2018
Anfang November wurde Enrico Kreft aus Lübeck in einer Kampfkandidatur zum schleswig-holsteinischen SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl gekürt. Quelle: dpa
Lübeck/Berlin

Enrico Kreft, Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein zur Europawahl und Mitglied des Lübecker SPD-Kreisvorstandes, ist auf einem aussichtslosen 30. Platz gelandet. Die Bundesdelegiertenkonferenz der SPD hat am Sonntag die Bundesliste festgezurrt. Kritik aus dem Norden, dass Kreft so weit hinten platziert wurde, blieb ungehört.

Kreft versuchte, in einer Kampfkandidatur auf Platz 20 zu kommen, scheiterte aber deutlich an seinem Mitbewerber Jo Leinen. Delara Burkhardt aus Stormarn rangiert auf Listenplatz 5. Die Jungsozialistin aus Stormarn war gegen Enrico Kreft bei der Nominierung der Schleswig-Holsteiner noch unterlegen, wurde aber von der Bundespartei nach vorne gehievt.

SPD-Kreisvorsitzender Thomas Rother: „Die Situation ist frustrierend, wir waren etwas hilflos.“ Quelle: John Garve/ Agentur 54°

Kreft, der seine Brötchen als Verlagsangestellter verdient, wird sich „als leidenschaftlicher Europäer“ trotzdem in den Wahlkampf stürzen. „Mit 40 Jahren bin ich zu jung, um zu resignieren“, sagt der Lübecker.

Der Kreisvorstand der SPD hatte Landeschef Ralf Stegner zum Rücktritt aufgefordert, falls Kreft nicht weiter vorne platziert würde. „Stegner hat für mich auf der Delegiertenkonferenz geworben“, berichtet Kreft. Außerdem hatten Stegner, Burkhardt und Kreft sich vorab getroffen und eine gemeinsame Erklärung herausgegeben. „Das Kriegsbeil war begraben“, sagt Kreisvorsitzender Rother. Von der Bundesvorsitzenden Andrea Nahles habe es auf Briefe keine Reaktion gegeben.

Kai Dordowsky

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