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Lübeck FH begrüßt über 1100 Erstsemester
Lokales Lübeck FH begrüßt über 1100 Erstsemester
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20:54 26.09.2016
In einer vollen Hochschulkirche begrüßte FH-Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig die Erstsemester. Quelle: Fotos: Roeßler
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Innenstadt

Es war im Vorfeld viel über den Effekt des doppelten AbiJahrgangs spekuliert worden. Der Blick in das volle Kirchenschiff von St. Petri gab gestern einen ersten Anhalt. Denn die Fachhochschule begrüßte als erste Hochschule der Hansestadt ihre neuen Erstsemester; Musikhochschule und Universität folgen in den nächsten zwei Wochen. Und erstmals waren eigens kleine Tribünen im Altarraum der Hochschulkirche für die Feierstunde aufgestellt worden.

 

„Lübeck ist eine ganz tolle Stadt; zudem kann ich hier Internationales Management wählen.“ Tolgonai Bolotkan (30) studiert Betriebswirtschaftslehre.
„Da ich aus Bremen komme, wollte ich unbedingt einen Studienort am Meer.“Wirtschaftsingenieurwesen bevorzugt Tim Möhlenkamp (20).
„Mein Ziel ist es, etwas ganz Neues fernab von Zuhause kennenzulernen.“ Informationstechnologie und Design hat Laura Lange gewählt.

„1154 haben sich bisher eingeschrieben; bis zum Ende der Woche läuft jedoch die Frist noch“, erklärte FH-Pressesprecher Frank Mindt, „so dass wir bei uns wohl am Ende rund fünf bis zehn Prozent mehr Studienanfänger im Vergleich zum Wintersemester 2015/16 haben werden.“

Eine Zahl, mit der FH-Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig sehr gut leben kann. „Wir haben uns gewissenhaft auf die angekündigte Studierendenschwemme vorbereitet“, sagte sie in ihrem Willkommens-Grußwort, „und es ist schön, dass es dann doch nicht so viele wie von manchen vorhergesagt geworden sind. Wir wollen Ihnen schließlich angenehme Studienbedingungen bieten.“ Ab März 2017 werde dann der Spatenstich für das neue Seminargebäude, für das man viele Jahre gekämpft habe, gesetzt. „Es ist nun auch Ihre Fachhochschule, und ich rufe Sie auf, den Campus mitzugestalten“, appellierte Helbig.

Neben „Hausherr“ Dr. Bernd Schwarze ließ es sich ebenfalls Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer nicht nehmen, die „Neubürger“ zu begrüßen. Sie hob die Bedeutung der FH „als größte Hochschule mit rund 4500 Studierenden sowie 29 Bachelor- und elf Masterstudiengängen“ für die Hansestadt hervor. Und: „In den nächsten Jahren und hoffentlich darüber hinaus prägen auch Sie unser gesellschaftliches Leben in der Stadt“, so Schopenhauer.

Schon angekommen fühlt sich Tolgonai Bolotkan. „Lübeck ist einfach eine tolle Stadt“, so das Urteil der 30-Jährigen, die sich für die Betriebswirtschaftslehre (BWL) entschieden hat. „Dazu kam, dass hier an der FH die Vertiefungsrichtung Internationales Management angeboten wird“, begründete sie die Wahl ihres Studienortes. Ähnlich ist es bei Felix Riedel – „Hörakustik kann man schließlich nur in Lübeck studieren“, betonte der 25-Jährige.

Tim Möhlenkamp aus Bremen, der das Wirtschaftsingenieurwesen für sich entdeckt hat, war gestern noch auf Wohnungssuche. „Das gestaltet sich etwas schwierig“, resümierte er, „momentan schlafe ich noch bei einem Kumpel auf der Couch.“ Laura Lange, die sich für Informationstechnologie und Design an der FH eingeschrieben hat, wohnt in einer WG in Hamburg. „Da bin ich recht schnell fündig geworden, und das Pendeln nehme ich in Kauf“, erklärte die 19-Jährige.

Dass sie in Zukunft besser vom Bahnhof zum Campus kommen wird, ist dem Stadtverkehr zu verdanken. Denn dieser lässt ab dem 4. Oktober am Morgen zwei zusätzliche Busse der Linie 9 verkehren.

 Michael Hollinde

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