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Lübeck Fast 4000 Unterschriften: Lübecker sagen „Ja“ zur MuK
Lokales Lübeck Fast 4000 Unterschriften: Lübecker sagen „Ja“ zur MuK
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21:26 26.01.2016
Ilona Jarabek (M.) und Gesa Lüdeke übergaben die Karten und Unterschriften im Beisein von MuK-Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern im Roten Saal des Rathauses an den stellvertretenden Stadtpräsidenten Klaus Puschaddel.
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Lübeck

Die Postkarten mit dem Slogan „Lübeck.Liebt.MuK“ wurden auf der Straße verteilt, lagen in Vorverkaufsstellen und in Einzelhandelsgeschäften aus. Zusätzlich startete eine Online-Petition, initiiert von den Lübecker Nachrichten und der Musik- und Kongresshalle. Die Aktion wurde zu einem großen Bekenntnis: Fast 4000 Lübecker bekundeten per Unterschrift: „Wir wollen unsere MuK behalten“, darunter gut 1000 Online-Petitionen.

Die Karten und Unterschriftenlisten, die gestern an Lübecks stellvertretenden Stadtpräsidenten Klaus Puschaddel (CDU) im Rathaus übergeben wurden, werden morgen an die Kommunalpolitiker weitergereicht. Denn Donnerstag entscheidet die Bürgerschaft über das Schicksal der sanierungsbedürftigen Musik- und Kongresshalle.

„Wir sind stolz auf das Ergebnis“, sagt MuK-Sprecherin Gesa Lüdeke. „Das Bürgerengagement hat uns sehr begeistert.“ Geschäftsführerin Ilona Jarabek betont: „Uns ging es darum, die Politik in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, damit die Musik- und Kongresshalle als Treffpunkt für alle erhalten bleibt.“ Das Bürgervotum sei ein „gutes Signal“.

Klaus Puschaddel ließ keinen Zweifel daran, wofür er eintritt. An seinem Revers prangten zwei Button: „Lübeck.Liebt.MuK“ und „Seid konzertlich“. Mit dem zweiten Button war vor mehr als zwei Jahrzehnten für den Bau der MuK geworben worden. Die MuK, so Puschaddel, sei ein „kultureller Leuchtturm weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus“. Lübeck müsse sich zur MuK als ein Ort der Kommunikation bekennen. Darin stimme er mit Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer (SPD) voll überein. Puschaddel betonte, er habe die Erwartung, dass „die Bürgerschaft eine Entscheidung mit Weitblick trifft“. Die MuK sei durch nichts zu ersetzen. Puschaddel: „Ein Euro für die Kultur bringt eine Wertschöpfung von vier bis fünf Euro für die Kommune.“

tt

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