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21:19 02.06.2016
Das russische Segelschulschiff „Kruzenshtern“ macht in sechs Tagen fest.

Während mit dem Festmachen der „Mir“ das erste Großseglerwochenende in Travemünde gerade erst begonnen hat, künden schon großformatige Banner des Wissenschaftsmanagements am Ostpreußenkai vom Besuch des nächsten Segel-Giganten. Doch der Besuch der Viermastbark „Kruzenshtern“ von Donnerstag, 9. Juni, bis Sonntag, 12. Juni, steht dazu noch unter einem besonderen Motto, so dass neben „open ship“ an den beiden Aktionstagen Freitag und Sonnabend einiges mehr geboten wird.

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In sechs Tagen kommt die „Kruzenshtern“ – Großes Aktionsprogramm zum Besuch der „Passat“-Schwester.

Auf dem komplett kostenlosen Programm für jeden Interessierten stehen Kurzvorträge und Präsentationen aus der Wissenschaft, eine Erlebnis-Ausstellung zum „Wasser“ sowie ein Forschungsimbiss für Tüftler, eine abendliche Lounge als internationaler Treffpunkt und viel maritime Musik.

„Unser Konzept ,Der Hanseweg auf dem Wasser – Schiffe als Wissensorte‘ haben wir erstmals 2014 in Kooperation mit unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen beim internationalen Hansetag mit großem Erfolg erprobt“, erklären Wissenschaftsmanagerin Dr. Iris Klaßen und die Wissenschaftsbeauftragte der Hansestadt, Susanne Kasimir, dazu. Jetzt komme das russische Segelschulschiff der Staatlich-Technischen Universität Kaliningrad als „Botschafterin für Völkerfreundschaft und Wissenschaftsdialog“ nach Travemünde.

„Da hat sich ein vergleichbares Veranstaltungsprofil für Groß und Klein gleichermaßen angeboten“, betonen sie. Wissen werde sinnbildlich „verschifft“ und an Land und Bord des rund 115 Meter langen Blickfanges über Vorträge und Aktionen allen Gästen vermittelt.

Dabei geht es zum Beispiel um „Tatortarbeit im maritimen Bereich“, „Kommunikation unter Wasser“ und „Aquakultur zur Lebensmittelproduktion“. Das Element Wasser steht im Mittelpunkt der naturwissenschaftlichen Ausstellung mit insgesamt 16 Mitmach-Experimenten im Kreuzfahrtterminal. „Das passt natürlich sehr gut zum vom Bundeswissenschaftsministerium ausgerufenen Wissenschaftsjahr 2016/17 zum Thema ,Meere und Ozeane‘“, fügt Veranstaltungsmanagerin Nena Clausen an.

Zum Verweilen gebe es dann noch im Terminal und im Außenbereich einen Lounge-Bereich. „Hier können sich die Kadetten des Schiffes, Studierende, Wissenschaftler und alle Interessierten jeweils bis 23 Uhr zum Gespräch begegnen. Um Sprachhürden zu nehmen, stehen an den beiden Aktionstagen insgesamt neun Dolmetscher bereit“, führt Susanne Kasimir aus.

Ein besonderes Ereignis wird für Sonnabendvormittag erwartet. Dann werden 180 wissensdurstige Kinder zur „Mini-Master-Vorlesung“ an Bord stürmen. Wissenschaftsmanagerin Dr. Iris Klaßen hebt hervor:

„Wir kombinieren die Faszination Schiff mit der Faszination Wissenschaft und haben an der bisherigen Resonanz gesehen, dass die Bürger diese Art der Wissensvermittlung schätzen.“ Dass in diesem Punkt noch alle Hochschulen in der Hansestadt mitziehen, sei „ein echtes Pfund für Lübeck“.

Die „Kruzenshtern“, ehemals „Padua“, ist vor 90 Jahren in Bremerhaven vom Stapel gelaufen und gehört mit der „Passat“ zu den legendären Flying-P-Linern.

• Das komplette Programm gibt es unter www.wissen-luebeck.de sowie in gedruckter Form im Haus der Wissenschaft, Breite Straße 6-8, sowie im Welcome Center.

Michael Hollinde

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