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Lübeck Feierliches Gedenken
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20:40 14.11.2016
Georg Sewe (l.), Kathrin Weiher (M.) und Mitglieder der CDU-Ortsgruppe legten Kränze nieder. FOTO: MAXWITAT

Vertreter von Kirchen und verschiedenen Einrichtungen haben am Sonntag den Volkstrauertag begangen. Unter dem Motto Flucht und Vertreibung wurden in Kücknitz Kränze niedergelegt. Neben Repräsentanten der Hansestadt kamen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sowie Mitglieder der Vereine und der CDU zum Ehrenmal auf dem Friedhof Waldhusen.

Eingeladen hatte der Gemeinnützige Verein Kücknitz, der seit 60 Jahren am Volkstrauertag der Opfer von Gewalt, Krieg und Terror gedenkt. „Aktuell haben wir das Schicksal von Kriegsflüchtlingen tagtäglich vor Augen“, sagte Vereinsvorsitzender Georg Sewe.

Auch Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos) appellierte in ihrer Gedenkrede an die Menschlichkeit aller und erinnerte an den Hintergrund des Volkstrauertags. Dieser wird seit 1952 als stiller Gedenktag gefeiert und soll an die Toten beider Weltkriege und die Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen erinnern. „Jeder sehnt sich nach Frieden. Niemand will Krieg, trotzdem ist die Welt davon geprägt“, sagte Weiher.

Unterdessen gedachten die Teilnehmer eines ökumenischen Gottesdienstes in der Lutherkirche auch des 73. Jahrestages der Hinrichtung der vier Lübecker Märtyrer. Am 10. November 1943 wurden der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink und die katholischen Kapläne Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller von den Nazis hingerichtet. Während Propst Franz Mecklenfeld die Predigt hielt, leiteten Pröpstin Petra Kallies und Pastorin Constanze Oldendorf die Liturgie. „Die vier Lübecker Geistlichen gaben in dunkler Zeit ein einzigartiges Beispiel für einen christlichen Widerstand gegen Terror und Unterdrückung“, hieß es im Programm des Gedenkens. mg

LN

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