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Lübeck Festgefahren: Windböe drückt Schiff aus dem Fahrwasser
Lokales Lübeck Festgefahren: Windböe drückt Schiff aus dem Fahrwasser
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20:32 02.06.2016
Der Hafen-Schlepper "Simson" schleppte die „Lene D“ wieder frei, nachdem sie auf Grund gelaufen war. Quelle: WSP Travemünde
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Lübeck

Das unter der Flagge von Antigua fahrende Schiff sollte seinen Liegeplatz am Nordgetreide-Anleger in Lübeck-Schlutup in Richtung See verlassen.

Gegen 14.40 Uhr wurde das 82 Meter lange und 11 Meter breite Schiff während der Rückwärtsfahrt im Fahrwasser jedoch von der Windböe erfasst und in Richtung seiner Backbordseite aus dem Fahrwasser heraus gedrückt und steckte dann in dem sandigen Grund der Trave fest.

Der Schlepper "Simson" zog die „Lene D“ frei. Foto: Maxwitat

Die Wasserschutzpolizei (WaPo) Travemünde war mit den Dienstbooten "Greif" und "Sperber" vor Ort und verboten dem Havaristen die Weiterfahrt.

Gegen 16.30 Uhr gelang es dem zur Unterstützung angeforderten Hafenschlepper "Simson", die „Lene D“ vom Grund zu ziehen. Gegen 16.45 Uhr musste das Frachtschiff jedoch zunächst noch am Lübecker Lehmannkai festmachen, damit der Schiffsrumpf von Tauchern auf etwaige Beschädigungen untersucht werden konnte.

Nach Freigabe des Schiffes wurde das Weiterfahrverbot um 20 Uhr aufgehoben. Gegen 22 Uhr konnte die „Lene  D“ ihre beabsichtigte Reise schließlich fortsetzen.

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