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Lübeck Fischereihafen: Gebäude muss schrumpfen
Lokales Lübeck Fischereihafen: Gebäude muss schrumpfen
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20:13 21.06.2016

Noch ein Geschoss weniger: Der Bauausschuss hat mit nur einer Stimme Mehrheit beschlossen, dass ein Gebäude im neu geplanten Fischereihafen in Travemünde schrumpfen muss. Dafür stimmten CDU, BfL, Freie Wähler und Piraten. Der Fischereihafen wird derzeit überplant – vom Fährvorplatz entlang der Trave bis zu dem siebenstöckigen, sogenannten Dräger-Gebäude. Direkt daneben war ein sechsgeschossiges Haus geplant. Nach Kritik der Travemünder hat Investor Roland Klein-Knott das Gebäude auf fünf Geschosse reduziert. Doch das reicht der CDU nicht. Sie hat nun durchgesetzt, dass es nur noch vier Geschosse zählen wird.

Franz-Peter Boden (SPD).

„Darüber bin ich sehr enttäuscht“, ärgert sich Bausenator Franz-Peter Boden (SPD). Denn die Höhe der Gebäude wurde mehrfach im Gestaltungsbeirat diskutiert. Geplant sind verschachtelte Gebäude mit verschiedenen Höhen, vorspringenden Kanten und zurückgesetzten Nischen. Die Gebäude haben jeweils zwei, drei oder vier Geschosse plus Staffelgeschoss. Das Gebäude Nummer vier als Übergang zum siebenstöckigen Dräger-Hochhaus sollte indes etwas höher sein, damit optisch eine Abstufung entsteht; so die Empfehlung des Gestaltungsbeirats. Doch die Baupolitiker haben sich jetzt darüber hinweggesetzt.

Seit 2012 plant Klein- Knott die Neugestaltung des Fischereihafens. Die Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung (GEV) der Hamburger Frank-Gruppe will dort 40 bis 50 Millionen Euro investieren.

Geplant sind vier Gebäudekomplexe mit 180 bis 190 Apartments. In den Erdgeschossen sind Restaurants und Läden vorgesehen. Auch der Baggersand wird runderneuert werden. Dort sollen 230 Mietwohnungen errichtet werden. Nun kann jeder Anregungen zum Bebauungsplan machen. Voraussichtlich im Herbst soll er dann schließlich durch Bauausschuss und Bürgerschaft. Dann wird Baurecht erteilt.

jvz

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