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Lübeck Flüchtlingshilfe: Das große Treffen der Ehrenamtler
Lokales Lübeck Flüchtlingshilfe: Das große Treffen der Ehrenamtler
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20:25 10.04.2017
Austausch unter Ehrenamtlern: Sybille Schiffer von der Nähwerkstatt (v. l. ) unterhält sich mit Feyroazdin Abdulkarim, Maria Brinkmann und Silke Karmann vom Solizentrum auf der Wallhalbinsel.

Ein weites Netz von Organisationen und Ehrenamtlern macht sich in der Hansestadt für die geflüchteten Menschen stark, die seit Beginn der Flüchtlingskrise hier Schutz suchen. Doch viele Lübecker, die Flüchtlingen bei der Integration helfen möchten, wissen oft nicht, welche Organisationen welche Hilfe anbieten.      

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40 Organisationen und Projekte haben sich bei einer Veranstaltung vom E-Punkt über ihre Arbeit ausgetauscht.

Um einen Überblick zu geben, veranstaltete das Lighthouse-Projekt des Vereins E-Punkt in Kooperation mit der Gemeinnützigen am Wochenende unter dem Motto „Wir machen mit“ eine Initiativbörse für Flüchtlingsengagement im Kolosseum in der Kronsforder Allee. Bereits im Vorjahr fand die Veranstaltung großen Anklang. Und auch dieses Mal nutzten viele Lübecker und Flüchtlinge das Angebot, sich auszutauschen.

40 Organisationen, Projekte und Vereine aus der Hansestadt stellten dabei im Vorraum des Kolosseums ihre Angebote vor oder präsentierten ihre Arbeit mit Hilfe von kleinen Filmvorträgen. Mit dabei waren unter anderem die Flüchtlingshilfe, die Handwerkskammer, die Volkshochschule Lübeck, Mentor Leselernhelfer, die Fachhochschule Lübeck oder auch das Projekt Sontagsdialoge. Sie alle wollten Antworten geben bei Fragen über Patenschaften, psychologische Hilfe, Sprachprobleme, Kultur und vieles mehr.

Zwei Monate lang haben Kerstin Merz vom E-Punkt und Katja Nowroth vom Lighthouse-Projekt an der Initiativbörse gearbeitet. „Wir wollen, dass alle Menschen, die sich freiwillig in Flüchtlingsprogrammen engagieren, Hilfe und Unterstützung finden“, sagt Katja Nowroth. Antje Peters-Hirt von der Gemeinnützigen hat im Vorjahr die Veranstaltung mitorganisiert. „Wir haben viel Kraft und Energie reingesteckt. Doch das hat sich gelohnt“, betont sie. Durch die Börse konnten sich die Organisationen im großen Rahmen vernetzen, sagt sie. Für Silke Karmann vom Frauencafé im Solizentrum, in dem sich wöchentlich Frauen vieler Nationen treffen, ist die Börse eine gute Möglichkeit, zu zeigen, was das Frauencafé alles leistet. „Doch auch der Austausch und das Netzwerken mit den anderen Ehrenamtlichen und Organisationen ist für uns sehr wichtig“, sagt Silke Karmann.

 Majka Gerke

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