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Lübeck Flughafen: Bürgermeister Saxe legt sich auf einen Käufer fest
Lokales Lübeck Flughafen: Bürgermeister Saxe legt sich auf einen Käufer fest
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21:45 22.11.2012
Bürgermeister Bernd Saxe will der Bürgerschaft einen Käufer für den Flughafen empfehlen.

Im Rennen sind - wie berichtet - nur zwei aussichtsreiche Parteien: Familienholding Birr von Bismarck GmbH und der ägyptische Geschäftsmann Dr. Mohamad Rady Amar mit deutschem Pass.

Firma Nummer drei, die den Airport kaufen will, ist die Düsseldorfer sbc Restrukturierung & Investments AG. Sie will 90 Prozent der Anteile an der Flughafen GmbH kaufen. Der Euroimmun-Chef Winfried Stöcker ist chancenlos. Er hatte sein Kaufangebot nur noch pro forma aufrecht erhalten.

Kaufangebot für den Airport: Bismarcks wollen Blankensee

„Das ist das Signal, dass der Flughafen eine gute Perspektive hat“, freut sich Saxe. „Das ist die Rettung des Airports“, freut sich Flughafen-Chef Jürgen Friedel.

Der Käufer wird eine neue Airportgesellschaft gründen und Teile des Flughafens kaufen. Die Teile des Airports, die gefördert wurden, können allerdings nur gepachtet und gemietet werden. Dabei ist eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren vorgesehen mit anschließender Kaufoption. Welcher der Käufer den Zuschlag erhält, hängt von der Höhe der Pacht- und Mietzahlungen an die Stadt ab - und vor allem daran, ob der Käufer den Flughafen-Ausbau vorantreiben will und es finanziell auch kann.

Am 29. November soll die Ratsversammlung in nicht-öffentlicher Sitzung entscheiden, wer den Zuschlag bekommt.

Alle Angebote haben nach Angaben des Bürgermeisters einen „negativen Kaufpreis“, das heißt, dass die Käufer zum Flughafen noch Geld von der Stadt dazu haben wollen. „Das hatte die Politik auch so angeboten. Entscheidend wird sein, wofür das Geld verwendet wird“, sagte Saxe. Rund vier Millionen Euro soll der Käufer bekommen, außerdem muss die Stadt die aufgelaufenen Schulden des Flughafens in Höhe von 35 Millionen Euro übernehmen. Weitere finanzielle Verpflichtungen der Stadt, etwa durch Zuschüsse zu den Betriebskosten oder Verlustabdeckungen, werde es aber nicht geben.

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