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Lübeck Flughafen: Potenzieller Investor stellt sich vor
Lokales Lübeck Flughafen: Potenzieller Investor stellt sich vor
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14:01 02.01.2013
Der Tower des Flughafens Lübeck Quelle: dpa

Das Medieninteresse war riesengroß. Mehrere Fernsehteams waren angereist, darunter auch das ZDF.

Airport: Wer ist der große Unbekannte?

Amar verspricht, in den nächsten fünf Jahren 20 Millionen Euro in den Airport zu investieren, hat bereits zwei Linien nach Ägypten an Land gezogen, die drei mal die Woche ab Blankensee starten wollen. Außerdem ist er im Gespräch mit einer Fluggesellschaft, die von Lübeck aus nach Casablanca in Marokko fliegen will. Und: Er rechne fest damit, dass der bislang defizitäre Flughafen 2018 schwarze Zahlen schreibt.

„Wenn wir den Zuschlag bekommen, werden wir als erstes dieses Zelt abbauen und ein richtiges Terminal bauen“, sagte Amar. „Außerdem führen wir bereits erste Gespräche mit einer ägyptischen und einer marokkanischen Fluggesellschaft über Linienverbindungen nach Hurghada, Scharm el Scheich und Casablanca. Wir wollen auch innerdeutsche Verbindungen anbieten und mindestens eine zu einem Drehkreuz mit internationaler Anbindung“, sagte er. Auch die bisherigen Kunden Ryanair und Wizzair wolle man in Lübeck behalten. „Allerdings werden wir die Entgeltordnung auf den Prüfstand stellen“, kündigte Amar an.

Vor dem Ausgang des laufenden EU-Beihilfeverfahrens und der beim Oberverwaltungsgericht in Schleswig anhängigen Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau hat Amar keine Angst. „Man muss nur einen langen Atem haben, und den habe ich“, sagte er. Die Risiken halte er für beherrschbar.

Der Eigentümer der 3 Y Logistic verdient nach Angaben Amars sein Geld hauptsächlich in der Baubranche. Amar selbst besitzt mehrere Firmen, die Kleinflugzeuge bauen. Eine davon ist die Aquila Aviation in Trebbin in Brandenburg. Die dortige Produktion will er ausweiten und ein zweites Werk in Lübeck eröffnen.

jvz

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