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Lübeck Foto oder Gemälde?
Lokales Lübeck Foto oder Gemälde?
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09:20 14.12.2015
Holstentor und St. Marien einmal anders: Thomas Radbruch mit einem Teil seiner Serie „Lübeck 1143“. Quelle: Sabine Risch

Er fotografiert seit mehr als 50 Jahren, macht Kalender und Postkarten mit einem besonderen Blick auf seine Heimatstadt. Doch Thomas Radbruch (70) hat in den vergangenen Jahrzehnten auch ganz spezielle Blicke auf die Mega-Metropole Istanbul, auf Paris, US-amerikanische Landschaften und vieles mehr geworfen.

Jetzt wendet er sich Neuem zu. Klar, Radbruch fotografiert nach wie vor seine Heimatstadt — das Holstentor, die Königstraße und andere Ecken mehr. Der Unterschied: Er bearbeitet die Bilder am Computer, so dass sie aussehen wie Gemälde, und druckt sie auf besonders gutes Papier. „Es sind Fineart Prints“, erklärt Radbruch, „in limitierter Auflage hergestellt.“ Da versinkt das Holstentor im knallgrünen Horizont, erscheint im Andy-Warhol-Stil gleich vierfach oder wirkt der Blick in die Königstraße nahezu expressionistisch. Herz des neuen Radbruch-Schaffens ist die Serie „Lübeck 1143“. Er habe, sagt der Fotokünstler, „einfach Lust gehabt, etwas Neues zu machen.“

Das präsentiert er noch bis Ende Januar im Eiscafé „Venezia“, Königstraße 64; dazu Schwarz- Weiß-Fotografien seines Großvaters Ferdinand Radbruch aus dem Berlin der 1920er-Jahre.

Stöbern lohnt sich allemal.

sr

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