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Lübeck Fünf Verletzte nach Crash auf der A 1
Lokales Lübeck Fünf Verletzte nach Crash auf der A 1
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21:16 25.07.2016
Ende des Staus übersehen: Mehrere Fahrzeuge wurden beim Unfall aufeinandergeschoben. Quelle: Fotos: Holger Kröger

Wer am Sonntag auf eine stressfreie Zeit am Strand gehofft hatte, wurde schon auf der Straße ausgebremst. Bereits am späten Vormittag staute sich der Verkehr zwischen Kreuz Lübeck und Bad Schwartau auf zehn Kilometern. Ein aus Hamburg kommender Mini-Fahrer krachte auf Höhe der Ausfahrt Lübeck-Genin in das Ende des Staus, mehrere Autos wurden dabei aufeinander geschoben. Fünf Personen wurden schwerverletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. „Um 12.48 Uhr wurden wir alarmiert“, erklärt Feuerwehrsprecher Matthias Schäfer. Insgesamt seien elf Menschen in den Unfall verwickelt gewesen. Unter den Verletzten ist auch ein Kind.

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Schwerer Auffahrunfall – Rettungsgasse nicht frei – 40 Kilometer Stau auf der Autobahn.

„Die Menschen konnten sich alle selbst befreien.“Feuerwehrsprecher Matthias Schäfer

Zahlreiche Augenzeugen berichteten von Behinderungen der Rettungsfahrzeuge, wegen einer nicht gebildeten Rettungsgasse. „Auch auf dem Seitensteifen standen einige Fahrzeuge, die meisten Autofahrer schienen gar nicht über eine Gasse nachzudenken. Die Rettungswagen quälten sich zwischen den stehenden Autos hindurch“, erzählte eine Autofahrerin. „Bei dem Unfall auf der A 1 ging es einigermaßen“, sagte Schäfer. Grundsätzlich sei es aber so, dass gerade in Staus kaum Rettungsgassen gebildet würden. „Das bedeutet, dass wir dann eben nicht mehr ganz so schnell sind – und das geht nicht“, so der Feuerwehrsprecher. Glücklicherweise seien keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt gewesen, die Feuerwehr musste niemanden aus dem Wagen herausschneiden. „Die Menschen konnten sich alle selbst befreien“, berichtete Schäfer. Ein Löschzug der Feuerwehr, vier Rettungsfahrzeuge und ein Notarzt seien im Einsatz gewesen – insgesamt fast drei Stunden lang.

Für die Rettungsarbeiten wurde die A 1 in Richtung Norden gesperrt, der Verkehr über die Abfahrt umgeleitet. Trotzdem standen die Autos schon eine Stunde später bereits bis Reinfeld. Insgesamt 40 Kilometer Stau gab es auf der Autobahn zwischen Hamburg und Lübeck an diesem Tag. Zu spüren war das erste Ferienwochenende von Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern (insgesamt haben jetzt 14 Bundesländer Ferien) vor allem zwischen dem Kreuz Lübeck und Bad Schwartau, wo es eine Baustelle zwischen der Vorwerker Straße und dem Sereetzer Feld gibt.

Tomma Petersen

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