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18:25 16.06.2016
Kathrin Weiher (r.) beglückwünscht Anna Hollandt (v. l.), Christian Petersen, Noah Prehn, Grit Peters und Miron Evert. Quelle: Ernestinenschule

„Gemeinsam in Frieden leben“ – unter diesem Motto hat der 63. Europäische Wettbewerb stattgefunden. Diesen haben die Schüler der Ernestinenschule mit Leben gefüllt. Sie gehören als einzige Lübecker Schule zu den Preisträgern.

Zur Preisverleihung hatte jetzt Schulleiter Christian Petersen in die Aula des Gymnasiums geladen. Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos) zitierte aus einem Gedicht von Laotse über den Frieden und sprach über die vielen Ebenen, auf denen Frieden gelebt wird. Enrico Kreft zeichnete als Vertreter der Europa-Union die Preisträger aus. „Dass Frieden in unserem Land schon so lange die Normalität ist, verdanken wir einem geeinten Europa“, sagte der SPD-Politiker.

Im Wettbewerb hatten Fünftklässler mit Plakaten und einem Film gearbeitet. Der Streifen zum Thema „Mobbing – nicht mit mir“ war während der Feier zu sehen. Kunstlehrer Frank Pinto lobte die Arbeit der Jungen und Mädchen. Er wies auf die vielfältigen Anstrengungen der Schule hin, einem Problem wie Mobbing durch Konfliktlotsen, Beratungslehrer oder Sozialarbeiter entgegenzuwirken.

Die Schüler wurden für ihr Engagement mit Urkunden und Büchergutscheinen belohnt.

Die Abiturienten des ästhetischen Profils hatten hauptsächlich Plakate gestaltet, die sich mit dem Thema Gewalt und ihrer Verhinderung auseinandersetzten. Zwei der Abiturienten wurden für ihre Arbeiten sogar auf Bundesebene ausgezeichnet. Einer von ihnen, Miron Evert, konnte sich über die Einladung nach Berlin im Namen der Bundeskanzlerin freuen. Kunstlehrerin Grit Peters hob hervor, dass die hervorragenden Leistungen auch dem besonderen Bezug zu Europa zu verdanken seien.

Kathrin Weiher zeigte sich beeindruckt von den ausgestellten Werken. Sie lobte die Ernestinenschule, die im vergangenen Jahr den Titel Europaschule bekommen hatte, für ihr fortgesetztes Engagement in europäischen Themen.

LN

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