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Lübeck Galeonenweg: Kriminaltechniker am Tatort
Lokales Lübeck Galeonenweg: Kriminaltechniker am Tatort
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20:56 13.09.2016
Die Kriminaltechniker haben jetzt den Tatort vermessen. Quelle: Holger Kröger

„Der Tatort wurde mit einem 3-D-Laserscanner vermessen“, erklärt Oberstaatsanwältin Ulla Hingst auf LN-Anfrage. Mit den Aufzeichnungen der Kriminaltechniker würde dann ein begehbares, dreidimensionales Modell am Rechner erstellt werden können. Die Ermittler können den Tatort dann virtuell betreten und untersuchen, denn die Ermittlungen und Laborarbeiten laufen weiterhin auf Hochtouren. Tagelang suchten Ermittler in dem Bungalow, in dem die 85-Jährige am 24. August gefunden wurde, nach Spuren. Auch die Umgebung des Galeonenwegs wurde weiträumig von einer Einsatzhundertschaft durchkämmt. Die Polizei bestätigte, dass die Einsatzkräfte etwas gesucht haben. Ob es sich um eine mögliche Tatwaffe handelt, wurde bisher nicht bestätigt.

Auch ein Regenrückhaltebecken am Pinassenweg im Stadtteil Buntekuh wurde von Polizeitauchern durchsucht. Sie stiegen auch an der Brücke über die Straße Moislinger Berg in die Trave.

Vor einer Woche waren die Taucher ein paar hundert Meter weiter im Einsatz. Sie suchten das Gewässer unter der Brücke der Geniner Dorfstraße/Stecknitzstraße in Moisling ab.

Ende August bat die Polizei Lübeck um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Frau starb in der Nacht vom 23. auf den 24. August. Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

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