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Lübeck Gasalarm: Bagger beschädigt Rohr
Lokales Lübeck Gasalarm: Bagger beschädigt Rohr
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19:51 08.10.2018
Feuerwehrmänner sperren den Bereich um das beschädigte Gasrohr in der Kantstraße weiträumig ab. Quelle: Holger Kröger
St.Gertrud

Bei den Bauarbeiten in der Kantstraße auf Marli hat ein Bagger ein Gasrohr beschädigt, aus dem Erdgas entwich, das leicht entzündlich ist. Ein süßlicher Gasgeruch war am Nachmittag in der Nähe der Einkaufspassage zu riechen. Der betroffene Abschnitt lag direkt vor dem Haupteingang. Gleich nachdem die Polizei und Feuerwehrkräfte am Unfallort eintrafen, sperrten sie den Bereich weiträumig ab. Wo zuvor noch zahlreiche Passanten ihre Einkäufe erledigten oder ihre Autos parkten, herrschte Totenstille.

Einkaufspassage abgesperrt

Insbesondere der Eingangsbereich der Passage wurde abgesperrt. Viele Passanten mussten auf den Hintereingang am Meesenring ausweichen. Der Sky-Supermarkt selbst war weiterhin geöffnet. Der Aldi-Parkplatz sowie die anliegende Kant-Apotheke mussten dagegen schließen. Polizisten gingen entlang der Absperrungen auf und ab. Autobesitzer, die im Gefahrenbereich parkten, wurden aufgefordert, ihre Fahrzeuge zu entfernen. Einige neugierige Anwohner, die aus ihren Fenstern die Situation beobachteten, wurden von der Feuerwehr aufgefordert, die Fenster umgehend zu schließen.

Explosionsgefahr: Feuerwehr einsatzfähig

Insgesamt waren etwa 25 Feuerwehrmänner vor Ort im Einsatz. Nach ihrem Eintreffen verlegten sie die ersten Löschschläuche und sperrten die umliegenden Bereiche mit rot-weißem Flatterband ab. „Die Maßnahmen sind notwendig, damit wir im Fall einer Explosion oder eines Brandes schnell einsatzfähig sind“, sagt Brandoberrat Thomas Köstler von der Berufsfeuerwehr der Hansestadt Lübeck.

Hier einige Bilder von dem Gasleck auf Marli

Um das zu vermeiden, führte die Feuerwehr zahlreiche Messungen an der Unfallstelle durch. „Damit bestimmen wir den Gefahrenbereich, in dem erhöhte Konzentrationen des Erdgases vorzufinden sind“, sagt Köstler, denn die Gefahr sei, dass sich das Gas sammelt. Das Problem: Je höher die Konzentration des Gases, desto leichter entzündet es sich. Glücklicherweise war der Wind sehr schwach, so dass das Gas nicht unkontrolliert in Gebäude wehen konnte.

Erneuter Feuerwehreinsatz am Abend

Gegen Abend nahm die Polizei erneut Gasgeruch wahr und alarmierte die Feuerwehr. Zur Ursache konnte die Feuerwehr keine Aussage machen. „Vermutlich setzte sich der Geruchsstoff, der mit dem Gas vermischt wird, im Erdreich ab“, sagt ein Sprecher der Feuerwehr-Leitstelle.

Fabian Boerger

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