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Lübeck Gedenken an Opfer des Brandanschlags
Lokales Lübeck Gedenken an Opfer des Brandanschlags
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21:17 18.01.2017
Andreas Sankewitz, Vorsitzender des Sozialausschusses, betonte, dass die Gesellschaft sich nicht spalten lassen dürfe. Quelle: Foto: Max Von Schwartz
St. Gertrud

Eine gedrückte Stimmung herrscht in der Hafenstraße. Mit einer Schweigeminute gedenken etwa 50 Menschen, die dem Aufruf des Lübecker Flüchtlingsforums gefolgt sind, der Opfer des Brandanschlags in der Hafenstraße vor 21 Jahren. Damals war in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1996 das Asylbewerberheim ausgebrannt. Dabei verloren zehn Geflüchtete ihr Leben, 38 wurden teilweise schwer verletzt. Der Anschlag hatte deutschlandweit Entsetzen und Bestürzung ausgelöst. Die Täter konnten nie gefasst werden.

Andreas Sankewitz, Vorsitzender des Sozialausschusses der Bürgerschaft, betont in seiner Rede, dass sich die Gesellschaft nicht spalten lassen dürfe. Er verurteilt die „Feinde der Demokratie“ und macht erneut klar, dass in Lübeck kein Platz für rechten Hass sei. Gleichzeitig lobt er die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, die die Flüchtlinge unterstützen.

Auch Spyridon Aslanidis vom Forum für Migrantinnen und Migranten war beim Gedenken an der Hafenstraße dabei. „Wir sollten zusammenhalten und uns für ein friedliches Zusammenleben einsetzen“, so Aslanidis. „Die Integration ist der Schlüssel.“ mvs

LN

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