Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Gekentert und doch gewonnen
Lokales Lübeck Gekentert und doch gewonnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:29 25.06.2016
Das Sieger-Team: Trommlerin Nazan Tachegül (l.), Krzysztof Owczarz (rechte Reihe v. l.), Tomek Fabischewski, Ralf Kowalski, Peter Sciesinski, Oliver Hauch, Torsten Seibt (linke Reihe v. l.), Michael Wengler, Kai Stollberg, Christian Mathis, Patrick Scholz, Steuerfrau Antje Stuhr.

Lübeck. Toller Erfolg für das Lübecker Drachenboot-Team „Lucky Punch“: Auf dem Faulen See in Schwerin war das Mixed-Team Ü 40 gar nicht faul und wurde in seiner Altersklasse im 500-Meter- Open Deutscher Meister.

Auf die fünfte „Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaft“ in Schwerin hatte sich die Mannschaft des Lübecker Vereins für Kanusport (VKL) monatelang vorbereitet. Unterstützt wurde sie dabei durch befreundete Vereine, so zum Beispiel die Zuariner aus Schwerin, mit Material und Kameradschaft. Dreimal die Woche stieg das Team auf der Wakenitz ins Drachenboot, um zu starten, zu sprinten, zu wenden und Strecke zu machen. „Die beiden Trainier, Krzysztof Owczarz und Tomek Fabischewski, forderten und förderten das Team bis an seine Leistungsgrenzen“, sagt Drachenbootwart und „Lucky Puncher“ Michael Wengler. Aber das musste wohl sein, denn immerhin kamen auf dem Faulen See 125 Teams aus ganz Deutschland für die Besten-Ermittlung zusammen.

Natürlich wurde in verschiedenen Altersklassen und auf unterschiedlichen Strecken gestartet. „Lucky-Punch“ hatte sich unter Organisator Christian Lund als Master-Team Ü 40 für die Distanzen 200 Meter, 500 Meter und 2000 Meter als Mixed-Boot und Open Boot gemeldet.

Und das harte Training hat sich gelohnt. Auch wenn auf der Kurzstrecke nur der vierte und fünfte Platz erreicht wurde und das Mixed-Boot auf der Langstrecke auf Platz acht ins Ziel kam: Die „Luckys“

waren immer in den Top 10 Deutschlands.

Besondere Aufregung, so Wengler, habe es mit dem Open Boot gegeben, das an der zweiten Wende auf der 2000-Meter-Langstrecke unerwartet und ohne erkennbare Gründe gekentert sei. „Aber dank der schnellen Hilfe des Veranstalters und unter Applaus des Publikums mit dem Ruf ,Lucky Plantsch’ kehrte das Team sicher, aber auch enttäuscht, an Land zurück.“ Doch dann nahm das Wochenende in Schwerin noch einen extrem guten Verlauf. „Vielleicht lag es an der inneren Wut, vielleicht auch an der gewonnenen Sympathie bei den Zuschauern, dass sich ,Lucky Punch‘ als ,Bademeister’ und Außenseiter in den Finallauf über 500 Meter Open kämpfte.“ Mit klarem Vorsprung vor dem Nationalmannschafts-Kader fuhren die Lübecker als Erste ins Ziel und gewannen mit einer Zeit von 2:19,426 Minuten das Rennen. „Somit sind wir amtierender Deutscher Meister 2016 Masters Open 500 Meter“, zieht Wengler stolz Bilanz.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Lübeck St. Lorenz Süd - Durch eine bunte Welt

Luther-Melanchthon-Gemeinde feierte Kinderfest.

25.06.2016

Norddeutsche Rotarier diskutieren die „Vision 2030“.

25.06.2016

Das Naturschutzgebiet „Südlicher Priwall“ ist rund 150 Hektar groß. Es ist unterteilt in einen größeren Westteil, einen kleineren Ostteil und den etwa hundert ...

25.06.2016
Anzeige