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Lübeck Geldstrafe für Unfallfahrer
Lokales Lübeck Geldstrafe für Unfallfahrer
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20:16 06.07.2017

Das Amtsgericht Lübeck hat einen 25-jährigen Lübecker, der im November einen tödlichen Unfall auf dem Marliring verursacht hatte, wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Er hatte in den Abendstunden das Opfer, eine 85-jährige Frau, übersehen. Sie wollte gerade die Straße auf einem Fußgängerüberweg überqueren, als sie von dem Wagen erfasst wurde. Als Grund für den Unfall gab der Fahrer damals die tiefstehende Sonne an. Die Frau verstarb zwei Wochen nach dem Unfall an ihren schweren Verletzungen.

Der Mann war der fahrlässigen Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr angeklagt. Der Angeklagte zeigte sich auch vor Gericht weitgehend geständig. Ihn habe die Sonne so stark geblendet, dass er die Dame schlichtweg nicht gesehen habe. Das Gericht sprach von einem klassischen Augenblickversagen. Der junge Mann sei ansonsten ein konzentriert agierender Mensch, der für eine kurze Zeitspanne die im Verkehr erforderliche Sorgfalt unwillentlich außer Acht gelassen habe.

Richter Jörg Fricke sah die Schuld des Mannes als erwiesen an und verurteilte ihn unter Bezugnahme auf sein Geständnis und die Feststellung des Augenblickversagens zu der vergleichsweise milden Strafe von 70 Tagessätzen à 50 Euro und einem Monat Fahrverbot. Gemäß dem Gesetz wird die fahrlässige Tötung mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet.

LN

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