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Lübeck Gemeinsam Kultur erleben
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09:51 22.09.2017
Bunte Runde beim Empfang: Ilhan Isözen, Heinz Riekhof, Hiwa Talat, Zaida De Oca, Mamoudou Diarra, Sonja Martinovic, Regina Majeran, Katja Jäckel, Gabriele Schopenhauer, Sermin Nolte und Ann-Kristin Kröger (v. l.). Quelle: Foto: Mg
Innenstadt

Seit Anfang des Jahres planen sie an dem Programm der Interkulturellen Wochen: Rund 50 Akteure aus den verschiedenen Organisationen, Vereinen, Kirchengemeinden und dem Haus der Kulturen setzten sich zusammen und sammelten Ideen. Rund 30 Veranstaltungen von 25 unterschiedlichen Veranstaltern an verschiedenen Orten in der Hansestadt, die zwischen dem 24. und 30. September stattfinden, kamen so zusammen. „Es sind Kunstausstellungen, Tanz- und Musikveranstaltungen, Seminare, Konferenzen, Begegnungscafés und mehr darunter“, zählt Sermin Nolte auf. Das Vorstandsmitglied der Interkulturellen Begegnungsstätte Haus der Kulturen (IKB) begrüßte Akteure und Unterstützer beim offiziellen Empfang im Audienzsaal des Rathauses. Man könne bei den Interkulturellen Wochen die ganze Vielfalt der Kulturen erleben, sagte sie Nolte.

Seit 27 Jahren nimmt die Hansestadt an den bundesweit stattfindenden Interkulturellen Wochen teil. Zu Recht, urteilte Nolte. Schließlich würden in der Hansestadt seit jeher viele Sprachen gesprochen, lebten viele unterschiedliche Kulturen dort. „Menschen aus rund 150 Ländern haben in Lübeck inzwischen eine Heimat gefunden“, sagte Nolte.

Auch wenn die Zusammenarbeit zwischen dem Haus der Kulturen und der Politik der Stadt gut läuft, hatte Sermin Nolte noch ein Anliegen an die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD): das Wahlrecht für alle. Denn „die Teilhabe von Migranten ist ein großer Schritt in Richtung Integration“, so Nolte. „Man muss die Vielfalt der Kulturen erhalten, dabei Verständnis für andere erwerben und von anderen lernen wollen. “

Schirmherrin Gabriele Schopenhauer erinnerte sich an die ersten Interkulturellen Wochen. „Die fanden in der Großen Börse statt und waren noch sehr improvisiert. Doch im Laufe der Zeit wurde es immer professioneller.“ Zahlreiche Ehrenamtler nahmen am Empfang teil. Musikalisch untermalt wurde das Programm durch Kimia Bakhshi, Ola Juman Agha, Hiwa Talat und Mamoudou Diarra.

 mg

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