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Lübeck Gestaltungsbeirat diskutiert Yorckstraßen-Bebauung
Lokales Lübeck Gestaltungsbeirat diskutiert Yorckstraßen-Bebauung
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11:30 07.03.2018
St. Jürgen

Die geplanten Neubauten in der Yorckstraße hatten für viel Streit gesorgt. Anwohner gingen dagegen an, die Bürgerschaft debattierte über die Investition, und schließlich schalteten sich Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und Bausenatorin Joanna Glogau (parteilos) ein und vereinbarten mit dem Investor einen Kompromiss. Was der Bauherr dort errichten will, wird er dem Gestaltungsbeirat vorstellen, der am Donnerstag und Freitag in Lübeck tagt. Nach Angaben von Karsten Schröder, Bereichsleiter Stadtplanung, hat der Investor um eine nicht-öffentliche Vorstellung gebeten. Allerdings sollen die Ergebnisse der Beratungen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Unterdessen würdigen SPD und FDP das Engagement des Senats. „Ich bin hoch erfreut über das schnelle und konstruktive Ergebnis der Verhandlungen von Bürgermeister Saxe und Bausenatorin Glogau zur Umsetzung des SPD-Bürgerschaftsantrags für die Yorckstraße“, sagt Daniel Schlichting, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hüxtertor. „Wir waren seit mehreren Monaten mit der Bürgerinitiative im Kontakt und haben in Politik und Verwaltung darauf hingewirkt, den geplanten Neubau der örtlichen Wohnbebauung so anzupassen, dass er für die dort wohnenden Menschen möglichst akzeptabel ist“, erklärt Schlichting. „Diesem Ziel sind wir nun ein großes Stück näher gekommen.“ Harald Quirder, baupolitischer Sprecher der SPD: „Dabei war es immer unsere Absicht, in Lübeck dringend benötigte neue Wohnungen zu ermöglichen, ohne dass es dabei zu wesentlichen Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft kommt.“ Deshalb sei es wichtig, dass der Gestaltungsbeirat mit dem Projekt befasst werde.

Quirder: „Das lässt uns auf eine qualitätsvolle Bebauung hoffen.“

Auch die FDP-Fraktion begrüßt, dass Bewegung in die Diskussion zum geplanten Bauvorhaben in der Yorckstraße gekommen sei, sagt Thomas-Markus Leber, FDP-Mitglied im Bauausschuss. „Eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zeichnet sich ab.“ Auch Leber verweist darauf, dass eine Vorstellung des Projektes im Gestaltungsbeirat sowie vor Anwohnern vorgesehen sei. Auch die Liberalen hätten mit den Anwohnern über die umstrittene Bebauung gesprochen. Leber war mit dem FDP-Fraktionschef Thomas Rathcke vor Ort. „Wenn nun auch noch die Bedenken zum ruhenden Verkehr und zum schwierigen Untergrund gelöst werden könnten, sind wir auf einem guten Weg“, zeigt sich der baupolitische Sprecher zuversichtlich.

Der Kompromiss sieht vor, dass die Investoren ein statt zwei Wohngebäude bauen. Die historische Eishalle wurde unmittelbar nach der Vereinbarung abgerissen.

dor

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