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Lübeck Giftköder: Frau findet mit Phosphor vergiftetes Futter
Lokales Lübeck Giftköder: Frau findet mit Phosphor vergiftetes Futter
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15:56 07.04.2017
Zweimal fand eine Hundehalterin Giftköder in Kücknitz. Die Polizei ermittelt. Quelle: Symbolbild LN-Archiv
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Kücknitz

Eine 41-jährige Hundehalterin brachte bei der Polizei in Kücknitz zur Anzeige, dass ihr Hund beim Spaziergang in der Straße „Zum Mühlbachtal“ eine leicht aufgerissene Tüte entdeckt hatte, die in zirka 20–30 Zentimeter Höhe an einem Ast hing. Als der Hund begann, die Tüte anzuknabbern, zog die Lübeckerin ihn zur Seite und nahm das Behältnis in Augenschein. In der Tüte befanden sich unter anderem Rosinen, Brot und Käse, daher nahm die Hundehalterin sie zunächst an sich.

Als der Golden Retriever der Lübeckerin am nächsten Tag, dem 21. März, Lähmungserscheinungen zeigte, brachte die Frau das Tier in eine Tierklinik und ließ den Inhalt der Tüte untersuchen. Die Analyse ergab, dass sich in der Tüte Phosphor befand.

Dem Hund ging es am Abend bereits wieder besser und sie konnte ihn wieder mit nach Hause nehmen.

Am Dienstag, den 4. April, ging die Hundehalterin erneut mit ihrem Hund in der Straße „Zum Mühlbachtal“ spazieren und stellte an der gleichen Stelle erneut eine Tüte fest, die leicht aufgerissen an einem niedrigen Ast hing, teilte die Polizei mit. In der Tüte befanden sich unter anderem kleine Fleischstücke.

Auch in diesem Fall wurde der Inhalt der Tüte zur Untersuchung gegeben. Die Polizeistation Kücknitz leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz ein.

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