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Lübeck Großer Dank an alle Unterstützer von St. Petri
Lokales Lübeck Großer Dank an alle Unterstützer von St. Petri
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21:18 16.04.2018
Die Abschlussveranstaltung zur Turmsanierung der Petri-Kirche war gut besucht. Vier Jahre dauerten die Arbeiten an der Universitätskirche. Quelle: Foto: Hfr

Ein großes Thema an dem sehr gut besuchten Abend war der Dank an die vielen Unterstützer. Pastor Dr. Bernd Schwarze sagte in seiner Eröffnungsrede: „Wir sind froh und dankbar für alle Unterstützung, dass unser Turm wieder in alter, neuer Schönheit in den Himmel über Lübeck ragt.“

Die Sanierung des Turms konnte größtenteils durch Stiftungen und Spender finanziert werden. Allein 1625000 Euro kamen durch die Spenden von Stiftungen zusammen. Unter ihnen waren die Possehl-Stiftung, Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung, Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, Rudolf-August Oetker-Stiftung, Jürgen Wessel-Stiftung, Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Hella Wohlrab Stiftung. Hinzu kamen noch eine Großspende der Familie Dräger aus Lübeck über 400000 Euro und weitere 500000 Euro durch Einzelspenden zusammen, darunter waren auch die Einnahmen von Ehrenamtlichen, die ihre Hilfe auf dem Kunsthandwerkermarkt im Advent angeboten haben oder der Verkauf der Sieben-Türme-Taschen und -Kalender.

„Unser großer Dank gilt allen Spendern, den Stiftungen und den Kirchensteuerzahlern, die gemeinsam diese große Summe aufgebracht haben, die erforderlich war, um den Turm für die nächste Generation zu erhalten“, sagte Pröpstin Petra Kallies in ihrer Ansprache.

Für die Sanierung wurden zu Beginn 2,8 Millionen Euro geplant, nach Beendigung des Großprojekts beliefen sich die Kosten auf nur noch 2,5 Millionen. Das alles so reibungslos ablief, hängt mit der guten Zusammenarbeit zusammen. „Architekten, Handwerksfirmen, der Bauabteilung des Kirchenkreises und vor allem der Kirchenbauhütte ist es zu verdanken, dass diese Großbaumaßnahme im vorgesehenen Zeitplan fertiggestellt wurde und wir sogar unter den veranschlagten Kosten geblieben sind“, freute sich Pröpstin Kallies weiter.

Liane Kreuzer, Leiterin der Bauabteilung im Kirchenkreis, erklärte den Besuchern anhand von Fotos wie aufwendig die Sanierung war. Nur durch gezielte Untersuchungen an den Türmen konnten die Kosten am Ende reduziert werden. In Zukunft profitieren somit auch die weiteren Innenstadtkirchen von den Erfahrungen der ersten Turmsanierung.

Getreu dem Motto „Gemeinsam können wir unsere Kirchen erhalten“ verriet der Schirmherr des Projektes, Lienhard Böhning, dass es schon in diesem Jahr mit den nächsten Türmen weitergeht. Dann sind sowohl die Marienkirche als auch die Türme des Doms an der Reihe. Die ersten Bestandsaufnahmen sind bereits in Arbeit. Die Initiative „Sieben Türme will ich sehen“ kümmert sich mit der Unterstützung von privaten Spendern, Stiftungen und Unternehmen um den Erhalt der sieben Türme in Lübeck.

LN

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