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Lübeck Großübung auf dem Priwall
Lokales Lübeck Großübung auf dem Priwall
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21:16 21.09.2013
Auch die Versorgung verletzter Personen direkt vor Ort wurde gestern fleißig geübt. Quelle: Foto: Holger Kröger

Beeindruckendes Schauspiel auf dem Priwall: Aus dem Dach der Krankenhaus-Ruine loderten gestern Mittag Flammen, Rauchsäulen stiegen auf. Ein Großaufgebot der Feuerwehr kam zu Hilfe. „Das war nur eine Übung“, beruhigte Einsatzleiter Joachim Schütt. Mehrere Dachstuhlbrände seien kontrolliert ausgelöst worden — es sei um die Simulation eines Flugzeugabsturzes gegangen. „Eine Übung dieser Größenordnung, die von den Feuerwehren Travemünde und Priwall die letzten drei Wochen vorbereitet worden ist, mit 120 Einsatzkräften und 25 Einsatzfahrzeugen vor Ort, plant man nur alle zwei Jahre.“

Insgesamt seien in der Zeit von 12.45 bis 16.30 Uhr acht verschiedene Szenarien am ehemaligen Priwall-Krankenhaus trainiert worden: „Von der Brandbekämpfung über die Menschenrettung bis zur Wasserversorgung über eine Strecke von einem halben Kilometer“, erklärte Schütt. Dabei hätten die Kollegen der Standortwachen Dassow, Siems, Kücknitz, Dummersdorf, Ivendorf, Travemünde und Priwall perfekt zusammengearbeitet.

Auch die Unterstützung durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in der Krankenversorgung habe reibungslos geklappt. „Da die Anwohner durch uns rechtzeitig umfassend informiert worden sind, gab es auch kaum Verunsicherung unter den Schaulustigen“, sagte der Feuerwehr-Einsatzleiter. mho

LN

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