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Lübeck Gründungsviertel: Verkaufsstart für die letzten 20 Grundstücke
Lokales Lübeck Gründungsviertel: Verkaufsstart für die letzten 20 Grundstücke
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11:05 21.05.2016
Auf zur zweiten Runde: Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Im Gründungsviertel sind von 38 Grundstücken noch 20 frei.  Quelle: Neelsen
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Innenstadt

Auf zur zweiten Runde: Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Im Gründungsviertel sind von 38 Grundstücken noch 20 frei. Jetzt startet die zweite und letzte Verkaufsrunde für das Wohnquartier am Fuße der Marienkirche. Am Sonntag öffnet das Verkaufsbüro der Stadt in der Fischstraße 2-6 von 13 bis 16 Uhr. Um 14 Uhr startet ein Rundgang über das Areal.

„Wir wollten das Hansekultur-Festival für den zweiten Verkaufsstart nutzen“, sagt Projektleiterin Annette Bartels-Fließ. Bewerbungsschluss für die Grundstücke ist der 22. September.

Es ist eine exklusive Lage in einem exklusiven Projekt. Das 10 000 Quadratmeter große Areal wird völlig neu bebaut – aber die Grundrisse der Gebäude und der Grundstücke haben die historischen Maße.

Auf den Markt kommen jetzt 20 Grundstücke, darunter drei bis vier Einfamilienhäuser. Sie können in der Geraden Querstraße 3 und 5 sowie in der Braunstraße 20 gebaut werden. Das Nachbarhaus Braunstraße 18 kann entweder Einfamilienhaus werden oder aber ein Mehrfamilienhaus. Zu haben sind die Grundstücke für Familien zum Festpreis: Los geht es ab 69000 Euro für das 121 Quadratmeter große Grundstück in der Geraden Querstraße 3. Darauf können 214 Quadratmeter auf zwei Geschossen entstehen. Hinzu kommen Kosten für Erschließung und Fundament, das die Stadt herstellt. Damit steigen die Gesamtkosten für diese Parzelle auf zirka 118000 Euro. Wenn sich mehrere Familien bewerben, entscheidet die Zahl der Kinder darüber, wer den Zuschlag erhält.

Neben den Grundstücken für Familien werden auch die Parzellen für Baugemeinschaften zum Festpreis angeboten. Sechs Grundstücke sind dafür reserviert – drei zu jeder Seite der Fischstraße. Sie haben die Nummern 18 bis 23. Die günstigste Parzelle ist die Fischstraße 23 mit 218 Quadratmetern. Der Preis: 141500 Euro. Gebaut werden müssen 486 Quadratmeter auf drei Geschossen. Mit Erschließung und Fundament erhöhen sich die Kosten auf etwa 230 000 Euro.

Zum Verkauf stehen ebenfalls Grundstücke für Mehrfamilienhäuser mit Miet- und Eigentumswohnungen. Sie werden nach Höchstgebot vergeben. Im Angebot sind zehn Grundstücke. Los geht es bei 125000 Euro für die Fischstraße 13. Das Grundstück ist 203 Quadratmeter groß. Dort können 401 Quadratmeter auf zwei Geschossen entstehen. Das Besondere: Unter den Grundstücken sind drei Parzellen, auf denen die Archäologen bei ihren Grabungen historische Keller gefunden haben. Diese sollen bei der Bebauung erhalten bleiben. Die Grundstücke liegen an der Fischstraße 24, 26 und 28. Davon ist die Hausnummer 24 das kleinste, das Mindestgebot liegt bei 192000 Euro. Die Parzelle hat 276 Quadratmeter, dort sind 754 Quadratmeter auf zwei Geschossen geplant.

Bereits verkauft sind 17 Grundstücke der Alf- und Braunstraße. Für die Fassaden der Häuser hat es einen Wettbewerb gegeben. Die Bauherren können sich für einen der 133 preisgekrönten Entwürfe entscheiden. Das hat aber keiner getan. „Bisher haben sich alle für einen eigenen Architekten entschieden – bis auf drei Baugemeinschaften“, sagt Bartels-Fließ. Die neuen Entwürfe müssen vom Gestaltungsbeirat abgesegnet werden.

Ebenfalls verkauft ist das 1250 Quadratmeter große Areal an der Einhäuschen Querstraße – es vereint sieben Parzellen. Die W&S Immobilien aus Hamburg hat sich gegen andere Investoren durchgesetzt.

Dort entsteht eine Tiefgarage sowie ein Blockheizkraftwerk. Geplant sind 40 bis 45 Parteien, es entstehen Eigentums- und Mietwohnungen – darunter 30 Prozent Sozialwohnungen.

Im September wird ein Architektenwettbewerb für dieses Gebäude ausgelobt. W&S Immobilien-Chef Peter Skrabs freut sich, dass er dort bauen kann: „Es ist ein interessantes Projekt in einer Top-Lage.“

Baubeginn ist im Frühjahr 2017 in der Braun- und Alfstraße. Dann folgen Gerade und Einhäuschen Querstraße Ende 2017. In der Fischstraße geht es im Frühjahr 2018 los. Einige dieser Parzellen werden aber erst ab Herbst 2019 bebaut.

 Josephine von Zastrow

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