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Lübeck Grundstück des Pinassen-Hochhauses wird neu bebaut
Lokales Lübeck Grundstück des Pinassen-Hochhauses wird neu bebaut
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18:15 02.08.2016
Lang, lang ist’s her: Ende Januar 2005 wurde das Pinassen-Hochhaus abgerissen. Es war ein sozialer Brennpunkt. Quelle: Wolfgang Maxwitat
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Buntekuh

Das geht aus den Unterlagen für einen neuen Bebauungsplan hervor. Los gehen könne es 2017, sagt Chef-Stadtplaner Karsten Schröder.

Es geht dabei um das Eckgrundstück Buntekuhweg/ Moislinger Allee. Das Areal umfasst vor allem das Grundstück des ehemaligen Pinassen-Hochhauses. Das war berüchtigt als sozialer Brennpunkt Nummer eins der Hansestadt. Es wurde vor elf Jahren dem Erdboden gleichgemacht und liegt brach. In dem Zuge wird auch das Grundstück Pinassenweg 26 mit zwei Angelgeschäften überplant – wie auch das angrenzende Gelände mit einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus samt Garagen. Dabei haben die bestehenden Gebäude Bestandsschutz.

Für das Grundstück mit den beiden Angelgeschäften gab es bereits eine Bauvoranfrage bei der Stadt. Der Eigentümer wollte dort ein Mehrfamilienhaus errichten. Diese Anfrage hat der Bauausschuss jetzt ein Jahr zurückgestellt – um die Entwicklung auf dem Grundstück des ehemaligen Pinassen-Hochhauses abzuwarten. Denn das komplette Areal wird von der Hanseatischen Immobilien Treuhand GmbH & Co. (HIT) aus Hamburg überplant. Das Unternehmen hat es von der städtischen Grundstücksgesellschaft Trave gekauft. Nach Aussage von Schröder soll noch in diesem Jahr ein städtebauliches Konzept vorliegen. Wenn die Ideen der HIT von der Politik abgesegnet werden, könnte es 2017 Baurecht geben. Denn es handelt sich um ein vereinfachtes und damit schnelleres Bebauungsplanverfahren, da sich das Areal bereits in einer Wohngegend befindet.

Das Grundstück des ehemaligen Pinassen-Hochhauses hat es in sich. Es gab bereits zwei Investoren, die sich daran versucht haben. Der eine wollte dort einen Supermarkt ansiedeln. Doch da senkte der Bauausschuss die Daumen. Der zweite wollte daraus ein Wohnviertel machen – aber ohne Bebauungsplan. Das wiederum wollte die Bauverwaltung nicht.

 jvz

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