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Lübeck Gute Fahrt mit neuen USB-Anschlüssen
Lokales Lübeck Gute Fahrt mit neuen USB-Anschlüssen
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15:32 19.04.2017
Stadtverkehr-Kundin Katrice Hirschlein nutzt das neue Angebot, Bus zu farhen und währenddessen das Handy aufzuladen. Quelle: Foto: Lutz Roessler
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Lübeck

„Sie sind ein Zusatzelement, das wir bei den neuen Bussen aufgenommen haben“, berichtet Stadtverkehrssprecherin Gerlinde Zielke. Genauer gesagt: In den acht neuen Bussen, die in Lübeck seit Kurzem fahren, können Lübecker zum Beispiel ihre Handyakkus mithilfe der USB-Ports laden oder ihre Notebooks an die unauffälligen Stecker schließen. Eine Steckdose ist damit nicht mehr zwingend notwendig.

Das ist praktisch für alle Pendler und Schüler, die unterwegs sind, aber eine Lademöglichkeit verzweifelt suchen.

Die neuen USB-Stecker, die unter den Stop-Knöpfen angebracht wurden, werden laut Stadtverkehr gern in Anspruch genommen. Und sogar im Internet haben es die kleinen Alltagshelfer zu etwas Ruhm gebracht. „Ich flippe aus, eine USB-Steckdose im Bus?“, schreibt beispielsweise Enrico Kreft auf Twitter und lädt gleich ein Foto von der neuen Errungenschaft des Stadtverkehrs hoch.

„Natürlich ist es wahnsinnig praktisch, dass man jetzt schnell beim Busfahren sein Handy wieder aufladen kann“, findet auch Janina Grube (32), die gerade mit der Linie 3 unterwegs ist und sich extra in die Nähe eines USB-Ports gesetzt hat. „Wir wollen einfach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung gehen und die Busfahrten in Lübeck noch attraktiver machen“, erzählt Stadtverkehrssprecherin Zielke.

Insgesamt seien jetzt sechs Gelenkbusse und zwei Standardlinien in der Hansestadt unterwegs, die über die USB-Steckdosen verfügen. „WLan haben wir ja schon etwas länger“, sagt Zielke. Tatsächlich fahren über 50 Busse der Stadtverkehr- und der LVG-Flotte mittlerweile mit einem frei zugänglichen drahtlosen Netzwerk. Die jüngere Generation der Fahrzeuge würde es erlauben, die „Hotspots“

einzurichten, über die das Internet mit Notebooks, Tablets oder Mobiltelefonen genutzt werden könne. Mit der zusätzlichen USB-Möglichkeit geht in acht Bussen den technischen Geräten nicht einmal der Saft aus.

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