Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Gute Laune beim Campus-Open-Air
Lokales Lübeck Gute Laune beim Campus-Open-Air
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:03 17.05.2017
Genießen Live-Musik bei bestem Festivalwetter: Kathrin Gillmann (25) und Sarah Haars (25, r.). Quelle: Fotos: Schüch
Anzeige

Grillduft zieht über den Platz vor dem Audimax, Hunderte Studenten haben sich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Rasen unter den Bäumen und zwischen den Getränkewagen niedergelassen. Vor der Bühne wird ausgelassen getanzt. „Ganz Deutschland versinkt im Regen, aber in Lübeck ist Sonnenschein“, sagt Mitorganisatorin Manja Golakov begeistert. „Das ist einfach der Hammer.“

Auch beim dritten Campus- Open-Air im Mönkhofer Weg haben die Organisatoren vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) und ihre rund 150 freiwilligen Helfer nicht nur mit dem Wetter Glück gehabt.

„Bisher ist noch nichts schief gegangen“, sagt Charlotte Behning vom Asta. „Wir sind seit heute morgen um halb acht im Einsatz und schauen die ganze Zeit, dass alles am richtigen Ort ist“. Über ein Headset ist die Medizinstudentin mit den Organisatoren an den Getränkeständen verbunden. „So können die gleich Bescheid sagen, was sie brauchen, und man muss nicht die ganze Zeit hin- und herrennen“, sagt die 22-Jährige.

Richtig große Headsets haben auch Niko Grund und Simon Schütt zwischendurch auf: Sie arbeiten als DJs in dem kleinen Zelt neben der Mensa. Den ganzen Tag mischen die beiden Medizinstudenten elektronische Klänge an ihren Pulten. „Nachdem die letzte Band gespielt hat, geht‘s noch auf die große Bühne“, sagt Niko Grund. „Dann wird es richtig tanzbar.“ In der lauschigen Sommerluft spielen sie erstmal vor allem Ruhiges, „damit man noch entspannt sein Bierchen genießen kann“, wie Simon Schütt sagt. „Wir haben so viel Material, dass wir vier Tage durchspielen könnten.“

Aber die Bands brauchen ja auch ihren Raum: Auf der Bühne gibt das Duo „Paula i Karol“ aus Warschau ihre Folksongs auf Gitarre und Violine zum Besten. Mit einem musikalisch abwechslungsreichen Programm aus Funkrock, Jazz, Ska und Indie-Pop zieht das Open Air seine Besucher an. „Bei dieser Musikauswahl muss man einfach dabei sein“, sagt Sarah Haars, die sich zusammen mit ihrer Freundin Kathrin Gillmann mit einer Decke auf den Rasen neben der Bühne gesetzt hat. „Die Sonnencreme haben wir auch gleich eingepackt“, sagt die 25-Jährige. „Ich habe den Wetterbericht gecheckt: Heute gibt es keinen Regen mehr.“

Am Rande des Festivals zieht noch ein Surfsimulator Mutige an: Wer es am längsten schafft, sich auf einem rotierenden Surfbrett zu halten, ohne in den Luftkissen-Untergrund zu fallen, bekommt einen Preis. „Das ist schon ganz schön schwer“, sagt Till Bühler, der den Simulator ausprobiert hat. Ansonsten genießt er das Festival. „Ich lasse mich einfach überraschen, was für Musik kommt“, sagt der 26-Jährige. „Bisher schien in jedem Jahr die Sonne, und die Stimmung war sehr gut.“ Seine Kommilitonin Rieke Bettien meint: „Es wäre schön, wenn die Veranstaltung außerhalb der Uni mal richtig bekannt werden würde, damit noch mehr Menschen kommen.“

Lena Schüch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige