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Lübeck Gute Noten für den Gastro-Nachwuchs
Lokales Lübeck Gute Noten für den Gastro-Nachwuchs
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20:29 09.08.2017
Prüfung bestanden: Das Lübecker Hotel- und Gaststättengewerbe hat seine Auszubildenden freigesprochen. Quelle: Foto: Rüdiger Jacob
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Sie haben es geschafft: Alle Mühen der Ausbildung haben sich ausgezahlt. 89 ehemalige Lehrlinge aus den Kreisen Lübeck, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg können sich jetzt mit den Berufsbezeichnungen Koch, Hotelfachkraft, Restaurantfachkraft, Fachkraft im Gastgewerbe und Fachkraft für Systemgastronomie schmücken. Eltern, Verwandte und Freunde der glücklichen Ex-Azubis, ihre Lehrer sowie Vertreter der ausbildenden Betriebe kamen gestern zur großen Freisprechungsfeier in das Hotel Hanseatischer Hof, Event & Congress Carrée. Dort nahmen die scheidenden Azubis immer wieder Glückwünsche und ihre IHK-Prüfungszeugnisse entgegen. Als beste Prüflinge gingen Ben Rausch (Fachkraft im Gastgewerbe, Maredo Steakhouse Lübeck), Melanie Wagner (Hotelfachfrau, Radisson Blu Lübeck), Birte Staupe (Köchin, Radisson Blu Lübeck) und Marie-Luise Wagner (Fachfrau für Systemgastronomie, Konditorei Junge Lübeck) hervor.

112 Auszubildende waren zur Prüfung angetreten, 23 von ihnen haben es nicht geschafft. Spitzenreiter bei den Durchfallern waren die Köche. Hier lag die Quote derer, die es nach drei Jahren Lehrzeit keinen Erfolg hatten, bei 37 Prozent. „Keine Frage, hier muss nachgebessert werden“, sagte Ulrich Hoffmeister, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK zu Lübeck. Er kündigte an, betroffenen Ausbildungsbetrieben „zu helfen und sie zu sensibilisieren“. Die Berufsausbildungsstandards bezeichnete Hoffmeister als die besten in der Welt. Deutsche Gastrokräfte zählten zur Spitze überhaupt.

In seinem Grußwort bedankte sich Lübecks erster stellvertretender Stadtpräsident Klaus Puschaddel (CDU) bei den neuen Fachkräften für ihr Engagement im Gastrogewerbe, in dem Schleswig-Holstein beste Noten einfahre. „Das ist Ihr Beitrag“, sagte Puschaddel. Jens Musche, Dehoga-Kreisvorsitzender, bescheinigte den Ausgelernten „beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, auch und gerade im Ausland“. Ins selbe Horn stieß auch Lutz Frank, Schleswig-Holsteins Dehoga-Vizepräsident: „Glückwunsch zu Ihrem Etappensieg. Wir brauchen Euch, und zwar jeden Einzelnen. Mit Blick auf den allgemeinen Fachkräftemangel fügte er an: „Bildet Euch aber auch weiter. Die Welt steht Euch vor der Tür.“

Für Melanie Wagner steht der tägliche Kontakt mit Menschen im Fokus. „Jeder Tag ist anders. Und gerade diese Abwechslung ist sehr reizvoll“, sagte die 22-Jährige. Sie will jetzt am liebsten im Eventbereich arbeiten. Benedikt Ludewigs Herz hingegen schlägt für das breite Spektrum der Systemgastronomie. Die 22-jährige Fachkraft hat auf Fehmarn gelernt und ist von der IHK Lübeck geprüft worden. „Systemgastronomie ist außerordentlich vielseitig“, sagte Ludewig. „Und wahrscheinlich ist sie auch die Zukunft in der gesamten Gastronomie.“

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Rüdiger Jacob

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