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Lübeck Handwerksgesellen blicken in rosige Zukunft
Lokales Lübeck Handwerksgesellen blicken in rosige Zukunft
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23:06 02.08.2017
Jetzt sind sie Gesellen: Die frischgebackenen Maurer-, Zimmerer- und Fliesenleger posieren nach der Freisprechung. Quelle: Foto: Rüdiger Jacob
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St. Jürgen

 Die Sängerin brillierte mit beeindruckender Stimme und präsentierte Songs von Johnny Cash. Etwa 260 Gäste in die überbetriebliche Ausbildungsstätte der Bauinnung im Ausbildungspark Blankensee hörten begeistert zu. Dann nahmen zehn Maurer, 19 Zimmerer und sechs Fliesenleger ihre Gesellenbriefe entgegen. Zugleich wurden sechs Ausbau- und Hochbaufacharbeiter für ihren Abschluss gefeiert. Gleichzeitig wurden 34 neue Azubis feierlich eingeschrieben.

Ausgezeichnet für besondere Leistungen im praktischen Bereich wurden die Maurer Kevin Dey und Mike Schöttke (beide Friedrich Schütt & Sohn) und der Bestplatzierte Helge Willert (Denker & Carstensen), die Zimmerer David Janzen und Pit Lebang (beide Zimmerei Stamer) und Gerrit Lietz (Thomas Berkau Zimmerermeister), Luis Tawen Naber (Peter Thyen, Zimmerermeister) und der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Tim Plückhahn (Fliesen Design Aleksander-Sascha Jank). Bei Kaffee und Kuchen gab es viele lobende Worte für die Junghandwerker. „Ihr habt es geschafft, einen tollen Beruf erlernt zu haben. Seid stolz darauf“, beglückwünschte der Gastredner und Innungs-Ehrenobermeister Bertold Möller die neuen Gesellen. „Über eure berufliche Zukunft müsst ihr euch nicht sorgen.“

Handwerksleistungen seien gefragt.

Aber der Ehrenobermeister fand auch mahnende Worte: „Das ist erst ein kleines Teilstück. Ihr werdet das ganze Leben lang lernen müssen.“ Von Carsten Groth, Obermeister der Bauinnung, kamen ernste Worte: „Wer heutzutage einen gut ausgebildeten Handwerker bestellt, muss mit Wartezeiten rechnen. Das war so, ist so und wird auch so bleiben.“

Für Lydia Puttkamer heißt es jetzt erst einmal feiern: Die frischgebackene Zimmerin, die im Rahmen eines dualen Studiums Bauingenieurin werden will, hat ihren Worten zufolge keine Probleme, in einer ausgemachten Männerdomäne zu arbeiten. Die 22-Jährige hebt den besonderen Reiz des Handwerkerberufes hervor: „Am Ende des Tages kann man sehen, was man gemacht hat.“

 jac

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