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Lübeck Hilfsorganisationen legen Kleiderkammern zusammen
Lokales Lübeck Hilfsorganisationen legen Kleiderkammern zusammen
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13:54 31.05.2017
Wollen Kleiderkammern zusammenlegen: Vertreter von Flüchtlingshilfe, Gemeindediakonie, Stadt, Johannitern, Rotem Kreuz und ePunkt. Quelle: Foto: Privat

Grund dafür ist die veränderte Situation der Geflüchteten. Viele von ihnen sind mittlerweile dezentral untergebracht und in Ausbildungsangebote eingebunden. „Die derzeitige Organisation der Kleiderkammern benötigt deswegen dringend eine Anpassung“, sagt Stefan Schenk von der Lübecker Flüchtlingshilfe. Eine zentrale, ehrenamtlich betriebene Kleiderkammer im Schuppen F gibt es bereits seit September 2015.Allerdings ist dieser nur als Lager nutzbar. Dort werden die Spenden in Ruhe sortiert und in Kisten verpackt.

Was sie die gemeinnützigen Vereine und Organisationen wie Diakonie, DRK und die Lübecker Flüchtlingshilfe jetzt suchen, ist ein neuer gemeinsamer Raum, in dem sie die Spenden an die Bedürftigen herausgeben können. Der Raum sollt mindestens 300 Quadratmeter groß sein und am besten in der Innenstadt oder in der Nähe verortet sein, damit die Ausgabestelle für die Bedürftigen zentral liegt. 

Die dort gesammelten Kleiderspenden sollen dann auch allen Bedürftigen zugutekommen.

Desweiteren werden auch ehrenamtliche Helfer, die bei der Kleiserausgabe helfen, gesucht, so Schenk.

„Das Ziel ist jetzt klar“, sagt dazu Katja Nowroth, Leiterin des Projekts Lighthouse vom ePunkt. Von der Idee bis zur Realisierung sei es noch ein weiter Weg, „aber die guten Erfahrungen, die auch mit städtischer Hilfsbereitschaft gemacht wurden, lassen auf schnelle Realisierung hoffen.“

LN

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