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Lübeck Hoffnung für Erwerbslose
Lokales Lübeck Hoffnung für Erwerbslose
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22:18 26.05.2016
Andreas Sankewitz (SPD) will Langzeitarbeitslosen helfen.

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Die von der SPD beantragte Schaffung einer kommunalen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft fand gestern in der Bürgerschaft eine Mehrheit. In der letzten Sitzung war die SPD damit noch gescheitert.

Über 8000 Menschen in Lübeck würden nicht vom Abbau der Arbeitslosigkeit profitieren, sagte Andreas Sankewitz (SPD). „Die Kommune kann nicht danebenstehen und abwarten, was mit diesen Menschen passiert.“ Die Hansestadt brauche einen geförderten Arbeitsmarkt, sagte Rolf Klinkel (GAL), „damit wir Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen können.“ Das Jobcenter bringe die Betroffenen nicht weiter, kritisierte Ragnar Lüttke (Freie Wähler & Die Linke). „Dort wird mit den Langzeitarbeitslosen immer das Gleiche gemacht.“

Grüne und CDU haben Probleme mit einer kommunalen Beschäftigungsgesellschaft. „Wir dürfen keinen Niedriglohnsektor schaffen“, warnte Michelle Akyurt, „und eine Beschäftigungsgesellschaft darf Lübeck kein Geld kosten.“ Henning Stabe (CDU): „Warum soll der Verwaltung besser gelingen, was den Profis vom Jobcenter nicht gelungen ist?“ Die Stadt solle sich besser um Schulabbrecher kümmern. Die Verwaltung muss bis zum Januar 2017 berichten, ob Lübeck mit einer kommunalen Beschäftigungsgesellschaft den Langzeitarbeitslosen helfen kann. Geld darf die Stadt für eine Gesellschaft nicht ausgeben.

dor

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