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Lübeck Hotel-Baustart in Travemünde: Beliebter Ostsee-Parkplatz dicht
Lokales Lübeck Hotel-Baustart in Travemünde: Beliebter Ostsee-Parkplatz dicht
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20:10 06.02.2017
Platz für die Bauarbeiten vor dem Maritim Hotel: Das ehemalige Aqua-Top-Gelände inklusive des Parkplatzes ist nun eingezäunt. Quelle: Fotos: Maxwitat

Nun rollen die Bagger und reißen Büsche und kleine Bäume aus den Rabatten auf dem Parkplatz „Am Leuchtturm“. Seit vorgestern ist das ehemalige Aqua-Top-Gelände eingezäunt, der dazugehörige Parkplatz geschlossen. Denn es ist soweit: Das rund 21 000 Quadratmeter große Areal an der Strandpromenade wird von der DSR Immobilien GmbH für die Bebauung vorbereitet. Es soll ein Aja-Hotel mit 242 Zimmern und einem angegliederten, öffentlichen Wellness-Bereich für rund 40 Millionen Euro entstehen. Zudem ist ein Apartmenthaus mit 100 Ferienwohnungen und 400 Betten für 25 Millionen Euro geplant. Im späten Frühjahr 2018 sollen die neuen Immobilien fertig für die Eröffnung sein.

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Platz für die Bauarbeiten vor dem Maritim Hotel: Das ehemalige Aqua-Top-Gelände inklusive des Parkplatzes ist nun eingezäunt.

„Wir freuen uns, nach den intensiven Planungen mit dem Bau des Aja-Resorts beginnen zu können“, sagt Arno Berthold Pöker, Geschäftsführer der DSR Asset Management GmbH. „Das neue Resort in direkter Strandlage wird den Tourismusstandort Travemünde bereichern.“ Bereits 2012 haben die Planungen zu dem Hotel auf dem Gelände des im Jahr 2003 geschlossenen Spaßbads begonnen.

„Am Montag hat die Übergabe des Parkplatzes an den Investor stattgefunden“, sagt Birgit Mohr vom Koordinierungsbüro Wirtschaft in Lübeck (KWL), das die Parkfläche mit 184 Stellplätzen noch bis vor Kurzem bewirtschaftete. Nun haben die Mitarbeiter die Parkautomaten abgebaut. „Ausweichen können die Besucher jetzt auf den großen Sandparkplatz am Leuchtenfeld, der in unmittelbarer Nähe liegt.“

Auch wenn außerhalb der Badesaison nicht so viele Parkplätze benötigt werden, sieht Besucher Heino Hildebrand Probleme auf den Bereich zukommen. „Eigentlich müssten viel mehr Plätze für die Tagesausflügler geschaffen werden, die ja angezogen werden sollen“, sagt der Hamburger. „Viele andere Städte an der Ostseeküste sind da viel attraktiver und hängen Travemünde ab.“ Dass Parken im Ostseeheilbad immer schwieriger wird, bemerkt auch Andrea Harder. Doch sie sagt auch: „Immerhin ist es gut, dass Travemünde mit dem Bau wieder etwas mehr belebt wird.“

Das Hotel

Das geplante Hotel soll nach Eröffnung der Aja-Resorts in Warnemünde, Grömitz und Bad Saarow das vierte der Kette in Deutschland sein. Das Hotelkonzept stammt von den Erfindern der Marken Aida und A-Rosa.

Der Neubau in Travemünde soll 25,5 Meter in die Höhe ragen. Das geplante Hotel zählt dann acht Stockwerke und bietet im Erdgeschoss einen Gastronomiebereich. Das Apartmenthaus soll sieben Stockwerke hoch sein und im Erdgeschoss eine Ladenzeile beherbergen.

 Lena Modrow

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