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Lübeck Hubschrauberlandeplatz am UKSH: Jetzt mit Schaum
Lokales Lübeck Hubschrauberlandeplatz am UKSH: Jetzt mit Schaum
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22:14 30.03.2017

Eine Riesenladung Löschschaum spritzen die beiden Kanonen auf die ausgelegte schwarze Schutzfolie am Hubschrauberlandeplatz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Auch ein Hubschrauber ist bei der Aktion im Einsatz – allerdings nur testweise.

Eine Riesenladung Löschschaum spritzen die beiden Kanonen auf die ausgelegte schwarze Schutzfolie am Hubschrauberlandeplatz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH).

„Es gibt neue EU-Vorschriften und Gesetze, die wir einhalten müssen“, erklärt UKSH-Sprecher Oliver Grieve. Deshalb habe das UKSH nachrüsten müssen. „Es gibt jetzt eine neue Beleuchtung und Anflugmarkierungen“, berichtet Grieve. Die Besonderheit des aufgearbeiteten Platzes: Es gibt eine Schaumlöschanlage. Zwei Wasserwerfer können im Notfall aus voller Kraft den Löschschaum einsetzen und Brände löschen.

„Wenn man etwas installiert, muss man natürlich auch einen Test machen“, erklärt der UKSH-Sprecher. Deshalb spritzt nicht nur jede Menge Schaum, auch die Markierungen und die Beleuchtung müssen ihren Dienst verrichten. Ein landender Hubschrauber darf dabei natürlich nicht fehlen, um die Übung möglichst realistisch zu gestalten. „Die komplette Anlage kostete ungefähr 350000 Euro“, sagt Grieve. 120 000 Euro davon habe die neue Löschanlage beansprucht.

Landet ein Hubschrauber im Einsatz am Universitätsklinikum, gibt es außerdem neue Regeln. „Eine Person muss beim An- und auch beim Abflug als Bodenpersonal anwesend sein“, berichtet Oliver Grieve.

FOTOS: HOLGER KRÖGER/TEXT: TOMMA PETERSEN

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