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Lübeck „Ich möchte Lübeck gern besser verstehen“
Lokales Lübeck „Ich möchte Lübeck gern besser verstehen“
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20:38 04.07.2016
Seine Exzellenz schreibt, Bernd Saxe und Gabriele Schopenhauer schauen interessiert zu. Quelle: Roeßler

„Lübeck und Dänemark haben eine reiche Zukunft.“ Das schrieb gestern der dänische Botschafter in Berlin, Friis Arne Petersen, im Beisein von Bürgermeister Bernd Saxe und Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer ins Goldene Buch der Stadt.

Der 63-jährige Diplomat, der sein Amt im August vergangenen Jahres antrat und zuvor Botschafter in China und den USA gewesen war, ist ohnehin großer Lübeck-Fan: In seiner Jugend, berichtete seine Exzellenz, sei er alljährlich mit seinen Eltern zum Weihnachtsmarkt in der Hansestadt gewesen.

Doch als Bürgermeister Saxe kurz in die Geschichte des Audienzsaales einführte, seine frühere und heutige Funktion erläuterte und erwähnte, dass neben anderen Staatsgästen auch die dänische Königin Margrethe II. anlässlich der Ausstellung „Dänen in Lübeck“ schon hier empfangen worden sei, wurde die Neugier des Botschafters geweckt: Ausgiebig blätterte Petersen das Goldene Buch durch, begutachtete den Eintrag seiner Königin aus dem Jahr 2003 und horchte auf, als er über die Verleihung des Thomas-Mann-Preises las. Der Botschafter nahm sich auch Zeit, mit Bürgermeister, Stadtpräsidentin, Senator Sven Schindler und Konsul Carsten Bliddal aus aktuellem Anlass über Fußball zu plaudern – insbesondere über die bis Sonntag noch im Turnier gewesene einzige skandinavische Mannschaft Island.

Natürlich hatte der Botschafter nicht nur den repräsentativen Termin im Rathaus: Am Vormittag besuchte er die Firma Nordischer Maschinenbau Baader, nachmittags standen Besuche und Gespräche bei der Industrie- und Handelskammer, der Universität zu Lübeck und der Lübecker Hafen-Gesellschaft an. Er freue sich, „einen ganzen Tag in Lübeck verbringen zu können, um Lübeck besser zu verstehen“. Es gehe darum, zu erfahren, „was wir in Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt und Kultur tun können“. Die Beziehungen zwischen Dänemark und Deutschland, so Petersens Einschätzung, seien enger als je zuvor:

„Allein 18 Prozent unserer Wirtschaftsexporte gehen nach Deutschland.“

 sr

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